Der erste Plogging-Lauf in Forchheim war ein voller Erfolg. Es kamen 26 Teilnehmer, von denen manche sogar ihre Kinder mitgebracht haben.
Bei Sonnenschein hatten die Veranstalter des ersten Forchheimer Plogging-Laufes die besten Voraussetzungen. Zuerst wurden die Teilnehmer von Organisator Matthias Hösch und von Coach Toni Karabulut begrüßt. Danach folgten Übungen, um warm zu werden.
Die Teilnehmer wurden dann von den Organisatoren in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe lief mit Coach Karabulut von Toni's Micro-Studio durch die Stadtparks und die andere Gruppe ist mit Sebastian Hösch, Vorstand der Jungen Bürger, entlang der Kaiserpfalz und der Sattlerorstraße. Weiter ging es für die zweite Gruppe auf der freien Fläche hinter dem Ehrenbürg-Gymnasium durch die Hauptstraße und dann zurück zum Treffpunkt Rathausplatz. Mit dabei: Immer die Mülltüten, damit die Forchheimer Straßen und Parks von herumliegendem Unrat befreit werden konnten.
"Man merkt richtig, dass sich die ganze Sache lohnt", sagt Matthias Hösch und erzählt davon, dass sogar Zuschauer am Rathausplatz geklatscht hätten. "Es tut gut zu sehen, dass es bei den Bewohnern von Forchheim ankommt und ihnen die Stadt am Herzen liegt."
Auch Sebastian Hösch zeigt sich zufrieden: "Die Veranstaltung hat gezeigt wie sehr Forchheim den Leuten am Herzen liegt. Ich hoffe wir konnten dadurch für dieses Thema sensibilisieren, damit die Menschen einfach mit offeneren Augen durch die Stadt laufen und vielleicht auch mal Müll aufheben."
Während des Laufes wurden immer wieder Stopps eingelegt und gemeinsam Übungen absolviert. Am Ende des Plogging-Vormittags hatten die beiden Gruppen rund einen Kubikmeter Müll gesammelt. Darunter auch vier entsorgte Autoreifen, eine Fahrradfelge und viel Plastikmüll.
Fitness-Trainer Karabulut hingegen sieht neben dem Umweltaspekt auch die sportliche Leistung der Teilnehmer. "Plogging mit einer zusätzlichen, sauberen Kniebeuge nach dem Müllaufheben ist doch anstrengender, als viele gedacht haben. Durch die eingebauten Fitnessübungen haben wir zusätzliche Muskeln aktiviert."
Der Landkreis Forchheim hatte für die laufenden Müllsammler einen Müllcontainer zum Rathausplatz gebracht, so dass der gesammelte Unrat gleich abgegeben werden konnte.