Radwegbrücke bei Reupelsdorf freigegeben

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Mit dem Fahrrad rollten (von links) Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier, Landrätin Tamara Bischof, Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf und Staatssekretär Gerhard Eck über die neu geschaffene ...
Foto: Andreas Stöckinger

In die Pedale, fertig, los! Die Ehrengäste ließen sich nicht lange bitten und gaben mit einer Fahrt die neue Radweg-Brücke über die Schwarzach in Reupelsdorf frei.

Die Ehrengäste ließen sich nicht lange bitten: Bei der Freigabe der Radweg-Brücke über die Schwarzach in Reupelsdorf nahmen Staatssekretär Gerhard Eck, sein Landtagskollege Otto Hünnerkopf, Landrätin Tamara Bischof und Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier die Strecke selbst unter die Räder. Nach den Reden der Ehrengäste und dem kirchlichen Segen rollten sie über die aus Aluminium bestehende Brücke, die direkt neben der Bundesstraße 22 am östlichen Ortsausgang die Bedingung dafür schafft, dass Radfahrer sicher diesen gefährlichen Bereich passieren können.

Im Anschluss daran lässt es sich nun auch bequem in Richtung Eichfeld und damit Volkach strampeln, denn der bereits bestehende Flurweg wurde gleich als Kernweg mit ausgebaut. Insgesamt wurden rund 1,3 Millionen Euro investiert, auch um eine weitere Lücke im Radwegnetz des Landkreises Kitzingen zu schließen. So lässt es sich nun auch von Wiesentheid, beziehungsweise Düllstadt, aus über Reupelsdorf über einen Radweg in Richtung Volkach fahren. Das Stück des Radwegs samt Brücke in Reupelsdorf bezahlte komplett der Bund, was 580 000 Euro kostete. Der Ausbau des 3,4 Kilometer langen Weges nach Eichfeld kam auf 750 000 Euro, wobei 270 000 Euro aus Fördergeldern des Freistaats und der Europäischen Union stammen. Den Rest übernahmen anteilig die Stadt Volkach und der Markt Wiesentheid.

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Bei den Planungen, wie beim Bau galt es einiges zu berücksichtigen. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, spielte Dietmar Rohmfeld auf ein Lied von Xavier Naidoo an mit Blick auf das Ganze. Bereits 2012 erging die Anfrage zum Bau, Dreh- und Angelpunkt war zunächst die Brücke, die zwischen April und November vergangenen Jahres errichtet wurde. Das Geländer wurde erst kürzlich fertiggestellt. Bei der Brücke entschied man sich auch wegen der geringeren Kosten für eine Aluminium-Ausführung. Sie hat 14 Meter Spannweite und wiegt vier Tonnen.

Beim gesamten Projekt gingen Brücke und Kernweg nach Eichfeld Hand in Hand, sonst wäre es in Sachen Zuschuss schwieriger geworden, sagte Wiesentheids Bürgermeister Knaier. Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der noch laufenden Dorferneuerung im Reupelsdorf war 2010 der Wunsch nach dem Weg aufgekommen.

Staatssekretär Gerhard Eck wies darauf hin, dass der Bau von Radwegen in Bayern in den vergangenen Jahren vorangetrieben wurde. Man wolle und müsse auch die Infrastruktur für Fahrräder ausbauen. Wo Verkehrsadern funktionieren, steige auch die Lebensqualität. Das gelte auch für Radwege, so Eck. Landrätin Tamara Bischof freute sich, dass ein weiteres Stück im Landkreis damit angebunden sei. Von den Kirchen spendeten Pfarrer Martin Oeters und Diakon Karl Leierseder den Segen.