Der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, setzte nach dem gescheiterten Versuch alle weiteren Hinrichtungen für den Rest des Jahres aus und ordnete eine umfassende Untersuchung durch eine externe Stelle an. Ob und unter welchen Bedingungen der Staat noch einmal versuchen könnte, das Todesurteil zu vollstrecken, war zunächst unklar.
Für Tennessee ist es bereits der zweite gescheiterte Hinrichtungsversuch innerhalb weniger Monate. Im Mai hatte der Staat die Hinrichtung des Gefangenen Tony Carruthers abbrechen müssen, nachdem es nicht gelungen war, die erforderlichen intravenösen Zugänge zu legen. Anders als bei Pike wurde ihm das tödliche Medikament damals jedoch nicht verabreicht.
UN lehnt Todesstrafe ab
Mehrere Kampagnen hatten versucht, den geplanten Vollzug vom 30. September aufzuhalten. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International betonte, dass Pike während ihrer Kindheit Vergewaltigung, sexuelle und körperliche Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung erlitten hatte. Auch Experten der Vereinten Nationen hatten einen Stopp der Hinrichtung gefordert.
Auch der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich zu den Entwicklungen in dem Fall. "Wir vertreten den Standpunkt, dass es die Todesstrafe nicht geben sollte", sagte der Sprecher auf eine entsprechende Frage von Journalisten. Dazu hätten sich die Vereinten Nationen stets sehr offen geäußert, "unabhängig davon, in welchem Land sie noch besteht."
Auch der Vatikan lehnt die Todesstrafe ab. Leo - der erste Papst aus den USA - forderte schon in der Vergangenheit die weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Anlässlich des 15. Jahrestages der Abschaffung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Illinois erklärte das katholische Kirchenoberhaupt im April, die Würde des Menschen gehe auch nach dem Begehen sehr schwerer Verbrechen nicht verloren. Menschliches Leben müsse geschützt werden.
Pike 1996 wegen Mord zum Tode verurteilt
Bischöfe aus dem US-Bundesstaat Tennessee, in dem Pike hingerichtet werden sollte, hatten sich ebenfalls im Vorfeld für die Aussetzung der Hinrichtung eingesetzt. Die Bischöfe von Nashville, Memphis und Knoxville hätten den Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, dazu aufgefordert, hieß es in einer Erklärung. Sie erklärten, "weiter in allen Belangen für das Leben einzutreten und die Menschenwürde zu verteidigen, die jeder Mensch als Kind Gottes besitzt".
Die Todesstrafe ist in mehr als zwei Dutzend der 50 US-Bundesstaaten zugelassen, allerdings wird sie vielerorts de facto nicht mehr vollstreckt. Laut Death Penalty Information Center wurden in den USA im laufenden Jahr bis zum 24. September 28 Straftäter hingerichtet. Neben Hinrichtungen mit der Giftspritze sind in den Vereinigten Staaten auch Vollstreckungen der Todesstrafe durch den elektrischen Stuhl oder - seltener -per Erschießungskommando üblich.
Pike war 1996 für den Mord an der 19 Jahre alten Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt. 1995 hatten drei Teenager das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet.
Pike als Einzige des Trios zum Tode verurteilt
Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Death Penalty Information Center ist Pike die Einzige der drei, die zum Tode verurteilt wurde. Ihr damaliger Freund war zum Zeitpunkt der Tat 17 Jahre alt und erhielt eine lebenslange Haftstrafe. Eine weitere 18-Jährige wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. In den vergangenen Jahren hatten Pikes Anwälte zunehmend ihre schwere Kindheit, psychische Erkrankungen und ihre Entwicklung während der mehr als drei Jahrzehnte in Haft in den Mittelpunkt gestellt.
Update vom 02.10.2026, 18.03 Uhr: Papst setzt sich für Christa Pike ein
Papst Leo XIV. hat sich einem italienischen Medienbericht zufolge für die Aussetzung der Hinrichtung der zum Tode verurteilten Christa Pike aus den USA eingesetzt. Der Vatikan habe darum bereits vor dem gescheiterten Hinrichtungsversuch gebeten, berichtete die Zeitung La Repubblica. Eine Antwort habe der Heilige Stuhl allerdings nicht erhalten, hieß es weiter. Eine Bestätigung des Berichts aus dem Vatikan gab es zunächst nicht.
Die 50 Jahre alte Pike sollte am Mittwochabend mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Doch nachdem ihr nach Angaben der Behörden die im Protokoll vorgesehenen zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Sie wurde anschließend in eine medizinische Einrichtung außerhalb des Gefängnisses gebracht.
Der Vatikan lehnt die Todesstrafe ab. Leo - der erste Papst aus den USA - forderte schon in der Vergangenheit die weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Anlässlich des 15. Jahrestages der Abschaffung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Illinois erklärte das katholische Kirchenoberhaupt im April, die Würde des Menschen gehe auch nach dem Begehen sehr schwerer Verbrechen nicht verloren. Menschliches Leben müsse geschützt werden.
Auch Bischöfe aus Tennessee setzten sich für Aussetzung der Hinrichtung ein
Bischöfe aus dem US-Bundesstaat Tennessee, in dem Pike hingerichtet werden sollte, hatten sich ebenfalls im Vorfeld für die Aussetzung der Hinrichtung eingesetzt. Die Bischöfe von Nashville, Memphis und Knoxville hätten den Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, dazu aufgefordert, hieß es in einer Erklärung. Sie erklärten, "weiter in allen Belangen für das Leben einzutreten und die Menschenwürde zu verteidigen, die jeder Mensch als Kind Gottes besitzt".
Update vom 02.10.2026, 14.29 Uhr: Christa Pike nach gescheiterter Hinrichtung in kritischem Zustand
Die zum Tode verurteilte Christa Pike befindet sich nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee laut ihren Anwälten in einem kritischen Zustand. Ihnen sei mitgeteilt worden, dass Pike lebensrettende medizinische Versorgung erhalten, wie sie in einer Pressekonferenz bekanntgaben. Gouverneur Bill Lee setzte nach dem Vorfall alle weiteren Hinrichtungen für den Rest des Jahres aus und ordnete eine umfassende Untersuchung durch eine externe Stelle an. Wie Pikes Prognose ist und welche gesundheitlichen Folgen sie möglicherweise davontragen könnte, war zunächst unklar.
Die 50-Jährige sollte am Mittwochabend (30. September 2026, Ortszeit) mit einer tödlichen Injektion hingerichtet werden. Doch nachdem ihr laut Behördenangaben die im Protokoll vorgesehenen zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Zeugen berichteten, sie hätten Pike noch lange atmen und nach Luft ringen gehört. Einer ihrer Anwälte sagte später, er habe sie nach der ersten Dosis noch sprechen und singen gehört. Schließlich wurde Pike in eine medizinische Einrichtung außerhalb des Gefängnisses gebracht.
Pikes Anwalt Randy Spivey erklärte am Donnerstag, das Personal habe etwa eine Stunde lang erfolglos versucht, einen intravenösen Zugang zu legen. "Ich zählte allein in ihrem linken Arm mindestens sieben Nadeln, von denen eine verbogen zu sein schien, als sie nach einem erfolglosen Versuch aus ihrem Arm gezogen wurde", sagte Spivey. Während der Exekution habe sich zudem ihr rechter Arm violett verfärbt; inzwischen gebe es laut der Verteidigung Blasen und Verbrennungen rund um die Einstichstellen.
Gericht stoppte ersten Hinrichtungstermin kurz vor knapp
Von der New York Times befragte Mediziner halten es für möglich, dass das Pentobarbital zumindest teilweise nicht in Pikes Blutbahn, sondern in das umliegende Gewebe gelangte. Das könnte erklären, warum die verabreichte Menge nicht ausreichte, um Atmung und Kreislauf vollständig zum Stillstand zu bringen.
Die Strafvollzugsbehörde von Tennessee betonte anschließend, jeder Schritt der geltenden Richtlinie sei eingehalten worden. Diese sehe nach der zweiten Dosis keine weiteren Maßnahmen mehr vor. Nach Angaben des unabhängigen Death Penalty Information Center ist aus der modernen Ära der Todesstrafe in den USA kein anderer Fall bekannt, in dem ein Gefangener die Medikamente zur Hinrichtung erhielt und anschließend weiterlebte. Bei früheren gescheiterten Hinrichtungen war die Vollstreckung demnach meist schon zuvor abgebrochen worden, etwa weil kein geeigneter Venenzugang gelegt werden konnte.
Ein Berufungsgericht hatte die geplante Hinrichtung am Mittwoch zunächst gestoppt. Pikes Anwälte wollten erreichen, dass sich die Gerichte noch einmal mit der Frage beschäftigen, ob schwerer sexueller Missbrauch und andere traumatische Erlebnisse aus ihrer Kindheit sowie psychische Erkrankungen bei früheren Entscheidungen über ihr Todesurteil angemessen berücksichtigt worden waren.
Anwälte warnten vor schwer zugänglichen Venen
Tennessee zog daraufhin vor den Supreme Court. Das höchste US-Gericht hob den Aufschub am Abend wieder auf und machte damit den Weg für die Exekution frei. Bereits einen Tag zuvor hatte der Supreme Court einen anderen Antrag Pikes abgelehnt, die Exekution zu stoppen.
Unabhängig von diesem juristischen Tauziehen hatten Pikes Verteidiger schon seit Monaten auch vor möglichen Problemen bei der Exekution selbst gewarnt. Nach ihren Angaben hat Pike kleine und schwer zugängliche Venen. Sie hatten zudem Bedenken gegen die Richtlinie zur Exekution und die medizinische Versorgung für den Fall von Komplikationen erhoben und waren gerichtlich gegen Tennessees Verfahren mit der tödlichen Injektion vorgegangen. Ein Gericht hatte die Einwände letztlich zurückgewiesen.
Nach dem gescheiterten Versuch erklärten Pikes Anwälte, einige der zuvor beschriebenen Befürchtungen hätten sich nun bewahrheitet. Sie warfen dem Staat mangelnde Transparenz vor. Anwalt Spivey sagte, die Vorhänge zum Zeugenraum seien über längere Zeit geschlossen gewesen; zudem habe es Minuten gedauert, telefonisch Kontakt zu weiteren Anwälten aufzunehmen.
Zweiter gescheiterter Versuch binnen Monaten
Für Tennessee ist es bereits der zweite gescheiterte Hinrichtungsversuch innerhalb weniger Monate. Im Mai hatte der Staat die Exekution des Gefangenen Tony Carruthers abbrechen müssen, nachdem es nicht gelungen war, die erforderlichen intravenösen Zugänge zu legen. Anders als bei Pike wurde ihm das tödliche Medikament damals jedoch nicht verabreicht.
Pike war 1996 wegen des Mordes an der 19-jährigen Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zur Tatzeit 18 Jahre alt. Slemmer war 1995 in Knoxville über längere Zeit misshandelt und schließlich getötet worden. In den vergangenen Jahren hatten Pikes Anwälte zunehmend ihre schwere Kindheit, psychische Erkrankungen und ihre Entwicklung während der mehr als drei Jahrzehnte in Haft in den Mittelpunkt gestellt. Gouverneur Lee lehnte ein Gnadengesuch kurz vor dem geplanten Exekutionstermin dennoch ab. Es ist offen, ob und unter welchen Bedingungen der Staat noch einmal versuchen könnte, das Todesurteil zu vollstrecken.
Update vom 01.10.2026, 14.35 Uhr: Entsetzen nach gescheiterter Hinrichtung in Tennessee
Der Schock über die gescheiterte Hinrichtung der wegen Mordes verurteilten Christa Pike in den USA ist bei der Augenzeugin Tori Gessner groß. "Ich habe in Tennessee fünf Hinrichtungen miterlebt. Nichts an dem heutigen Tag war normal, typisch - überhaupt nichts", sagte die Reporterin des Lokalsenders WKRN in Nashville später vor laufenden Kameras.
Bei der ersten geplanten Exekution einer Frau in Tennessee seit über 200 Jahren war es zuvor zu Komplikationen gekommen. Gessner und andere Journalisten waren als Zeugen akkreditiert, einer Vollstreckung beizuwohnen, die von Rechtsexperten bereits jetzt als beispiellos beschrieben wird. Am Donnerstagmorgen (1. Oktober 2026, Ortszeit) befand sich Pike in einem Krankenhaus, berichtet der US-Sender NBC. Um 19:26 Uhr (Ortszeit) des Vorabends seien die Jalousien zum Hinrichtungsraum für die Zeugen geöffnet worden. Man habe die auf einer Liege fixierte Pike gesehen.
Die 50-Jährige habe im Verlauf der Prozedur, während der Pike zwei Injektionen mit dem Wirkstoff Pentobarbital verabreicht wurden, mehrere vollständige Sätze gesprochen, angestrengt geatmet und geschnarcht, erinnern sich Augenzeugen später. "Mein Arm fühlt sich an, als würde er gleich aufplatzen. Eine Stelle pocht wirklich stark", soll Pike laut der Medienzeugin Gessner gesagt haben.
Kritik an Behörden nach gescheiterter Hinrichtung
Während der Prozedur seien laut den Zeugen die Jalousien mehrmals geschlossen und geöffnet worden. Gefängnisbeamte hätten die Zeugen um 20:53 Uhr aus dem Raum entfernt. Zu dem Zeitpunkt habe man Pike immer noch atmen hören.
"Dieses Ereignis ist das Schlimmste, das wir je gesehen haben, und unterscheidet sich von jeder anderen fehlgeschlagenen Hinrichtung in der modernen Ära", sagt Robin Maher, die geschäftsführende Direktorin der gemeinnützigen Organisation Death Penalty Information Center (DPI). "Es gibt keinen Präzedenzfall."
Pike werde in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt, sagen ihre Anwälte später in einem Statement, aus dem mehrere US-Medien übereinstimmend zitieren. "Wir wurden nicht über ihren Zustand informiert," heißt es weiter. Aber vonseiten des mehrköpfigen Rechtsteams kommt scharfe Kritik an dem Vorgehen der Behörden.
Bereits zweite fehlgeschlagene Hinrichtung
"Wir empfinden keine Freude darüber, Recht zu haben, aber die von Frau Pike vorgebrachten Bedenken haben sich als wahr erwiesen: schwieriger Zugang zu den Venen, geplatzte Venen, abgebautes Pentobarbital, keine verfügbare medizinische Notfallversorgung, wenn die Dinge zwangsläufig schiefgehen, und all das unter einem Protokoll, das weiterhin von Geheimhaltung umgeben ist," heißt es in dem Statement.
Im Bundesstaat Tennessee ist es bereits die zweite gescheiterte Hinrichtung in diesem Jahr. Im Mai musste in letzter Sekunde eine geplante Exekution per Todesspritze gestoppt werden, weil das medizinische Personal keine Vene finden konnte. Einer der Ärzte, der an der gescheiterten Hinrichtung im Mai beteiligt war, sollte auch an der Hinrichtung von Pike teilnehmen, berichtet der US-Sender NBC. Der Mediziner habe seit 13 Jahren keinen Zentralvenenkatheter mehr gelegt, berichtet der US-Radiosender NPR.
Von 2022 bis 2025 herrschte in Tennessee ein Hinrichtungsstopp, nachdem bekannt geworden war, dass der US-Bundesstaat zwischen 2018 und 2022 wiederholt gegen die eigenen Vorgaben verstoßen und die für tödliche Injektionen verwendeten Medikamente nicht ordnungsgemäß geprüft hatte, berichtet der US-Sender NBC.
Für 2026 geplante Hinrichtungen in Tennessee gestoppt
Der republikanische Gouverneur Bill Lee habe nach der gescheiterten Hinrichtung am späten Mittwoch entschieden, alle für den Rest des Jahres 2026 geplanten Exekutionen zu stoppen und eine "umfassende Überprüfung durch eine unabhängige dritte Partei" angeordnet, um genau festzustellen, was vorgefallen sei, berichten US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf eine Stellungnahme des Gouverneurs.
"Die Vollstreckung eines rechtmäßig verhängten Urteils gehört zu den wichtigsten Verantwortlichkeiten des Staates, und die Menschen in Tennessee erwarten, dass dies auf eine Weise geschieht, die nicht nur rechtmäßig und verfassungsgemäß ist, sondern auch wirksam," so Lee in der Stellungnahme.
Neben der im Mai in Tennessee gescheiterten Hinrichtung kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Vollstreckungen, die entweder gescheitert oder qualvoll verlaufen sind. Oft scheitern Exekutionen daran, dass es dem Gesundheitspersonal nicht gelingt, die nötige Kanüle zu legen oder eine Vene zu finden, wie beispielsweise 2022 in Alabama oder 2024 in Idaho.
Giftspritze als gängigste Hinrichtungsmethode
Die Todesspritze ist in den USA die häufigste Hinrichtungsmethode. Seit 2024 ist in mehreren Bundesstaaten auch eine Hinrichtung mit Stickstoff erlaubt, was in der Praxis zu einem qualvollen Todeskampf der Verurteilten führt.
Pike war 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt. 1995 hatten drei Teenager das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet.
Ursprungsmeldung vom 01.10.2026, 9.32 Uhr: Hinrichtung geht schief - zum Tode Verurteilte überlebt zwei Giftspritzen
Bei der ersten geplanten Hinrichtung einer Frau in Tennessee seit mehr als 200 Jahren ist es zu einem gerichtlichen Tauziehen und Komplikationen gekommen. Die wegen Mordes verurteilte Christa Pike lebte nach Angaben ihrer Verteidiger auch nach der Verabreichung zweier tödlicher Injektionen weiter. Zuvor hatte das Oberste US-Gericht einen Vollstreckungsstopp außer Kraft gesetzt.