Trumps «Friedensrat»: Wer dabei ist – und wer nicht
Autor: dpa
, Donnerstag, 22. Januar 2026
Trumps «Friedensrat» spaltet die Staatenwelt: Während einige Länder bereits unterschrieben oder ihre Teilnahme zumindest angekündigt haben, halten sich andere noch zurück oder lehnen ab.
Der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Donald Trump sorgt weltweit für Zündstoff. Vorsitzender ist der US-Präsident selbst. Dutzende Länder haben Einladungen zum Eintritt bekommen. Manche machen mit, andere geben sich eher verhalten.
Diese Länder waren bei der Gründungszeremonie dabei
Der US-Präsident unterzeichnet mit Vertretern mehrerer Staaten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ein Gründungsdokument des Gremiums. Einige der Erstunterzeichner werden autoritär regiert.
Mit dabei in dem Schweizer Alpenort sind der argentinische Präsident Javier Milei, Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif. Zwar unterzeichnet auch der geschäftsführende bulgarische Regierungschef Rossen Scheljaskow vor Ort, erklärt aber zugleich im Staatsradio, dass das Parlament in Sofia noch entscheiden müsse – wie bei internationalen Verträgen üblich.
Außerdem unterschreiben in Davos Spitzenpolitiker aus Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Indonesien, Jordanien, Kasachstan, Katar, Marokko, der Mongolei, Paraguay, Saudi-Arabien, der Türkei, Usbekistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als einzige Frau auf dem Teilnehmer-Podium ist die kosovarische Präsidentin Vjosa Osmani dabei.
Diese Länder haben die Einladung öffentlich angenommen
Ägypten: Das Außenministerium schreibt: «Ägypten begrüßt die Einladung zum Beitritt zum Friedensrat.» Präsident Abdel Fattah al-Sisi werde sie annehmen.
Albanien: Ministerpräsident Edi Rama lobt Trump, seine Initiative habe «das Potenzial, zu einem wahrhaft transformativen Modell der Friedensförderung auf globaler Ebene zu werden». Eine Teilnahme sei Privileg und Ehre.
Belarus: Vor Reportern erklärt Machthaber Alexander Lukaschenko, dass er der Einladung zur Teilnahme folgen werde.