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Triest: Deutsche Bergsteigerin stürzt in Alpen in den Tod - mehr als 50 Meter tief


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Triest, Montag, 19. Oktober 2026

Auf einem schwierigen Rundweg in den italienischen Alpen kommt eine Frau aus Deutschland ums Leben. Es wird vermutet, dass ein Klettergriff ihr zum Verhängnis wurde.
Ein Rettungshubschrauber in der Nähe von Canazei in den italienischen Alpen. In den italienischen Alpen ist eine deutsche Bergsteigerin zu Tode gestürzt. (Symbolbild)


Eine 32-jährige Bergsteigerin aus Deutschland hat beim Klettern in den italienischen Alpen ihr Leben verloren. Die Frau stürzte in der Nordwand des 2323 Meter hohen Großen Nabois nahe der Grenze zu Slowenien mehr als 50 Meter in die Tiefe, teilte die Bergwacht mit. 

Das Unglück passierte auf einem Rundweg, der als Cengia dei Camosci bekannt ist. Dieser gilt auch bei erfahrenen Alpinisten als anspruchsvoll. Es wird vermutet, dass ein Klettergriff aus bisher ungeklärter Ursache plötzlich nachgab und die Bergsteigerin dadurch den Halt verlor.

Ermittlungen nach tödlichem Sturz von deutscher Bergsteigerin in Italien

Laut den Angaben war die Frau mit einem gleichaltrigen Kletterer aus Österreich unterwegs. Sie sei eine erfahrene Bergsteigerin gewesen, hieß es. Zu ihrer Herkunft machten die Behörden keine näheren Angaben.

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Das Unglück geschah am Sonntag (18. Oktober 2026) gegen 14.30 Uhr. Ein Hubschrauber brachte die Leiche ins Tal. Die Behörden leiteten – wie in solchen Fällen üblich – Ermittlungen ein. Der Große Nabois gehört zu den Julischen Alpen in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Von dort sind es zehn Kilometer Luftlinie bis ins Nachbarland Slowenien.

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