Druckartikel: Toter bei Unwettern auf Rhodos – Mann von Wassermassen mitgerissen

Toter bei Unwettern auf Rhodos – Mann von Wassermassen mitgerissen


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Athen, Donnerstag, 15. Oktober 2026

Autos werden fortgerissen, Fähren bleiben im Hafen, Flüge müssen umgeleitet werden: Griechenland kämpft mit schweren Unwettern. Ein Mann stirbt auf der Ferieninsel Rhodos.
Blick auf eine Bucht auf der von schweren Unwettern betroffenen Insel Skiathos. Auf der Urlaubsinsel Skiathos fiel wegen des Unwetters der Strom aus.


Bei schweren Unwettern auf der griechischen Ferieninsel Rhodos ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Mann wurde in der Küstenregion in der Nähe von Archangelos leblos aufgefunden. Er soll von den Wassermassen mitgerissen worden sein. Sein Wagen wurde im Meer entdeckt, wie der griechische Rundfunk ERTNews berichtete.

Auch in anderen Teilen Griechenlands sorgten Starkregen und heftige Sturmböen für schwere Schäden. Auf der Insel Skiathos wurden Autos von den Fluten mitgerissen, Straßen, Geschäfte und Häuser überflutet. Auf Euböa stürzten zahlreiche Bäume um und Straßen wurden beschädigt. Aufgrund schlechter Sicht und stürmischer Winde mussten zahlreiche Flüge nach Rhodos auf andere Flughäfen umgeleitet werden, wie der örtliche staatliche Rundfunksender berichtete.

Wegen der starken Winde wurde zudem der Fährbetrieb von den Häfen Lavrio und Piräus bei Athen vorübergehend eingestellt. In der Ägäis wurden Böen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf mehreren Inseln, darunter Rhodos, Skiathos und Skopelos, blieben die Schulen geschlossen. Auch für die Region Attika rund um Athen und weitere Landesteile galten Unwetterwarnungen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, unnötige Wege zu vermeiden.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen