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Neue Vogelgrippe-Variante: Erster Todesfall in Mexiko bestätigt


Autor: Agentur dpa

Mexiko-Stadt, Donnerstag, 06. Juni 2024

Eine mit dem Vogelgrippe-Erreger infizierte Person ist mit mehreren Akutsymptomen in ein Krankenhaus eingeliefert worden und kurz darauf verstorben. Laut WHO sei bislang unbekannt, wie sie sich angesteckt hatte.


Grund zur Besorgnis? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Mexiko den weltweit ersten im Labor bestätigten Todesfall eines Menschen durch eine Unterart der Vogelgrippe nachgewiesen.

Eine 59 Jahre alte Person sei in Mexiko-Stadt am 25. April 2024 nach einer Infektion mit dem Virus A(H5N2) gestorben, hieß es am Mittwoch (5. Juni 2024) in einer Mitteilung der WHO. Die betroffene Person war zuvor wegen Fieber, Atemnot, Durchfall, Übelkeit und Unwohlsein ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Erster Todesfall durch Unterart der Vogelgrippe: Infektionsweg unklar

Es sei unbekannt, wie die Person sich infiziert habe. Ein Nachweis des Virus in Geflügel sei in Mexiko aber gemeldet worden, berichtete die WHO weiter. Im März sei nämlich ein A(H5N2)-Ausbruch in einem Geflügelbetrieb in einem Hinterhof im Bundesstaat Michoacán festgestellt worden.

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"Auf der Grundlage der verfügbaren Informationen schätzt die WHO das derzeitige Risiko für die Allgemeinbevölkerung, das von diesem Virus ausgeht, als gering ein", heißt es. Die infizierte Person hatte mehrere Grunderkrankungen und sei nicht mit Geflügeln in Kontakt gewesen.

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