Ende der Woche ist es in den italienischen Bergen zu zwei Unfällen gekommen, bei denen Touristinnen aus Deutschland ihr Leben verloren. Beide stürzten bei Wanderungen in den Tod.
In den italienischen Bergen ist es in den vergangenen Tagen zu gleich zwei tödlichen Unfällen mit Wanderinnen aus Deutschland gekommen. Eine Frau stürzte in Südtirol, die andere in den Dolomiten in den Tod.
Am Donnerstag (7. September 2023) verunglückte eine 52-Jährige auf einer Klettertour am Lagazuoi, einem 2778 Meter hohen Berg in den Dolomiten. Dies teilte die Bergwacht in Cortina d'Ampezzo mit. Demnach verlor die Frau an einem Felsvorsprung das Gleichgewicht und stürzte etwa 70 Meter in die Tiefe. Die getötete Bergsteigerin war mit zwei Kletterpartnern unterwegs. Nach dem Unglück brachte die Bergwacht die beiden anderen Kletterer sowie die Leiche mit dem Hubschrauber nach unten. Zu den Herkunftsorten der drei machte sie keine Angaben.
Später am Donnerstag verunglückte schließlich eine weitere Urlauberin aus Deutschland während einer Wanderung in den italienischen Alpen. Die 56-Jährige stürzte auf dem Taser Höhenweg in Südtirol in der Nähe von Meran etwa 20 Meter in die Tiefe, wie die Bergwacht mitteilte. Auf dem Flug ins Krankenhaus starb sie im Hubschrauber.
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