Druckartikel: Italien: Forscher sitzt zehn Meter tief in Höhle fest - für mehr als 27 Stunden

Italien: Forscher sitzt zehn Meter tief in Höhle fest - für mehr als 27 Stunden


Autor: Redaktion, Agentur dpa

08040 Urzulei, Montag, 12. Oktober 2026

Ein Hangrutsch verschüttet den Eingang zu einer Höhle auf Sardinien. Ein Höhlenforscher sitzt in zehn Metern Tiefe fest. Nach schwierigen Bergungsarbeiten kann der Mann schließlich gerettet werden.
Das Foto zeigt Rettungskräfte bei der Arbeit. Mit einem großen Aufgebot an Helfern lief in Italien eine Rettungsaktion für einen Höhlenforscher, der in zehn Metern Tiefe festsaß. Ein Hangrutsch hatte den Eingang zu der Höhle bei Urzulei auf Sardinien verschüttet.


Ein Höhlenforscher, der mehr als 27 Stunden in einer Höhle auf Sardinien eingeschlossen war, ist erfolgreich gerettet worden. Der 31-jährige Italiener wurde von Einsatzkräften der Berg- und Höhlenrettung sowie der Feuerwehr aus den Geröllmassen befreit, teilten die Rettungskräfte mit.

Der Mann saß nach einem Hangrutsch seit Sonntagnachmittag in zehn Metern Tiefe fest. Dieser verschüttete den Eingang zur Höhle bei Urzulei im Osten der italienischen Mittelmeerinsel. Die Rettungsarbeiten dauerten die gesamte Nacht zum Montag (11./12. Oktober 2026) und wurden im Laufe des Tages fortgesetzt. Währenddessen konnten die Einsatzkräfte Kontakt zu dem Mann aufnehmen und bestätigten, dass er am Leben und bei Bewusstsein war.

Video:




Nach seiner Rettung wurde der Höhlenforscher an die Oberfläche gebracht und von medizinischem Personal stabilisiert. Anschließend sollte er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden, um dort untersucht und weiter behandelt zu werden. Die Rettungsaktion wurde mit einem großen Aufgebot an Helfern durchgeführt, an der mehr als 30 Einsatzkräfte beteiligt waren.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen