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Busunglück in der Schweiz: Tragischer Unfall fordert fünf Tote


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Susch, Freitag, 11. Sept. 2026

Nach dem Busunglück in der Schweiz liegen nun offizielle Opferzahlen vor: Fünf Menschen starben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Präsident Guy Parmelin kündigte eine lückenlose Aufklärung an.
Rettungskräfte arbeiten am Unfallort eines niederländischen Reisebusses im Kanton Graubünden.


Update vom 11.09.2026, 10.20 Uhr: Fünf Tote bei schwerem Busunglück in der Schweiz - aufwendige Bergung

Bei dem schweren Reisebusunglück in der Schweiz sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag (10. September 2026).

Insgesamt befanden sich 45 Personen in dem niederländischen Bus. Zur Ursache des Unglücks machte die Polizei keine Angaben. "Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben", heißt es lediglich.

Die Feststellung der Identität aller Insassen sei noch im Gange, erklärte ein Polizeisprecher. Es gebe bislang keine Informationen über deutsche Staatsangehörige an Bord.

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Niederländischer Reiseveranstalter schockiert - Schweizer Präsident verspricht lückenlose Aufklärung

Der Bus war mit einer niederländischen Reisegruppe unterwegs. Die Tour führte ins Engadin, eine touristische Region im Kanton Graubünden. Der Bus war auf dem Weg nach Susch, nahe dem Schweizer Nationalpark und am Fuße des 2383 Meter hohen Flüelapasses. Der niederländische Reiseveranstalter Oad zeigte sich bestürzt über das Unglück: "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen."

Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der Bus gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Vor Ort war bis spät in die Nacht ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz, unter anderem mit Hubschraubern.

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin hatte am Abend eine umfassende und gründliche Aufklärung des Unfalls versprochen. Er sprach den Angehörigen der Opfer auf der Plattform X sein Mitgefühl aus.

Erstmeldung vom 11.09.2026, 7.15 Uhr: Busunglück in Schweiz fordert mehrere Tote - Reiseorganisation "zutiefst schockiert"

Bei einem schweren Busunglück im Osten der Schweiz sind am Donnerstag (10. September 2026) mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst nicht bekannt. Die Bergung der Leichen dauerte am Abend noch an.

Der Unfall ereignete sich im Kanton Graubünden zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus aus den Niederlanden stieß am späten Nachmittag gegen eine Leitplanke, kam von der Straße ab und kippte neben der Fahrbahn auf die Seite, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF.

Mehrere Tote bei Busunglück im Schweizer Kanton Graubünden - Reiseorganisation zeigt sich bestürzt

Nach Polizeiangaben befanden sich vermutlich 48 Menschen an Bord. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete unter Berufung auf die Alarmzentrale Eurocross, einschließlich des Fahrers seien 49 Personen in dem Bus gewesen. Die Angaben zur Zahl der Insassen waren damit zunächst unterschiedlich. Zahlreiche Fahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie mehrere Helikopter waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die Behörden und Einsatzkräfte arbeiteten am Abend weiter daran, die Rettungsmaßnahmen durchzuführen und die Lage sowie die Zahl der Opfer zu erfassen.

Der Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. Das Unternehmen zeigte sich erschüttert. "Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz", hieß es in einer Stellungnahme. Die Gedanken seien bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen. Sobald mehr Klarheit herrsche, werde Oad die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. Weitere Angaben könne das Unternehmen derzeit nicht machen.

Der Reisebus soll dem Unternehmen Hartemink aus Eibergen in der niederländischen Provinz Gelderland gehört haben. Wie die Zeitung Algemeen Dagblad berichtete, war die Gruppe am Montag in Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unfalltag stand demnach ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm.

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