Zwischen Kitsch und Klatschblatt: Das Phänomen «Bridgerton»
Autor: Sabrina Szameitat, dpa
, Mittwoch, 28. Januar 2026
«Bridgerton» hat Hunderte Millionen Abrufe. Nun startet die vierte Staffel der Historienromanze bei Netflix. Ein wichtiges Geheimnis ist schon gelüftet. Droht dem Serienhit jetzt Ermüdung?
Serienhits wie «Bridgerton» haben es nicht leicht. Je beliebter die alten Folgen, desto höher liegen die Erwartungen an das, was noch kommt. Im Fall der Historienromanze bei Netflix ist damit die neue vierte Staffel gemeint, die jetzt anläuft (29. Januar).
«Bridgerton» zählt zu den Aushängeschildern des Streamingdienstes und zu einer der meistgestreamten englischsprachigen Serien. Schauspieler Jonathan Bailey, der aktuelle «Sexiest Man Alive», gelang mit der zweiten Staffel der internationale Durchbruch.
Spannend nun: Das Geheimnis rund um die Klatschkolumnistin Lady Whistledown ist gelüftet, eine zentrale Geschichte also auserzählt - oder doch nicht? Die neuen Folgen dürften Licht ins Dunkel bringen.
Was steckt hinter dem Serien-Phänomen? Ein paar Fragen und Antworten.
Worum geht es in «Bridgerton»?
Die Story - inspiriert von den Romanen von Julia Quinn - dreht sich um Liebeswirren, prunkvolle Bälle, arrangierte Ehen, opulente Kostüme und Machtspiele in einem fiktiven London des 19. Jahrhunderts.
Jede Staffel der von Chris Van Dusen geschaffenen und von Shonda Rhimes produzierten Serie steht ein neues Mitglied der wohlhabenden Bridgerton-Familie im Fokus - zuletzt die Romanze von Penelope Featherington und Colin Bridgerton.
Damit aber nicht genug: Denn das Leben in der britischen High Society kommentiert stets die (anfangs noch) mysteriöse Lady Whistledown in ihren Tratschblättchen, die sogar die Queen erreichen.