"Yellowstone"-Star Cole Hauser spricht über besondere Beziehung zu Kelly Reilly
Autor: Teleschau
, Montag, 06. Juli 2026
Das erste Kapitel ist erzählt - doch für Cole Hauser geht die Geschichte jetzt erst richtig los. Nach dem Finale der ersten Staffel von "Dutton Ranch" auf Paramount+ (auch über Sky verfügbar) freut sich der Schauspieler vor allem auf eines: seine Figur Rip noch persönlicher erzählen zu dürfen.
"Jetzt beginnt die eigentliche Reise", sagt Hauser im Gespräch mit der Agentur teleschau. Die erste Staffel sei vor allem dazu da gewesen, eine völlig neue Welt aufzubauen. Jetzt kenne das Publikum die Figuren - und genau deshalb könne man sie endlich noch tiefer erkunden.
Auch Hauser selbst fühlt sich Rip inzwischen näher als je zuvor. Beide seien keine Menschen, die jedes Problem laut austragen müssten. "Rip beobachtet erst einmal. Er ist nicht der Typ, der ständig redet", beschreibt der 51-Jährige seine Figur. Genau diese ruhige Art könne er gut nachvollziehen. Auch er selbst glaube daran, Situationen zunächst wirken zu lassen, statt vorschnell zu reagieren. Gerade deshalb fühle sich Rip für ihn heute noch echter an als zu Beginn der Serie.
Für Hauser ist genau diese Entwicklung das Spannende. Rip sei längst nicht mehr nur der wortkarge Cowboy, den die Fans aus "Yellowstone" kennen. Immer stärker trete seine verletzliche Seite hervor - vor allem in den Momenten mit Beth und Carter. "Ich möchte sehen, wie diese kleine Familie weiter zusammenwächst", sagt Hauser. Gerade diese leisen Szenen bedeuteten ihm inzwischen fast mehr als die großen Auseinandersetzungen.
"Jetzt können wir ihre Geschichten viel intensiver erzählen"
Passend dazu blickt der Schauspieler voller Zuversicht auf Staffel zwei. Hinter den Kulissen beginnt mit einem neuen Showrunner gleichzeitig auch ein neuer kreativer Abschnitt. Noch bevor die Dreharbeiten starten, möchte Hauser sich mit ihm zusammensetzen und dessen Ideen kennenlernen. "Ich freue mich darauf zu hören, wohin die Reise geht", erzählt er. Danach wolle man gemeinsam daran arbeiten, die Serie weiterzuentwickeln. "Wir wollen sie noch besser machen."
Dass ihm das Projekt so am Herzen liegt, hat auch mit der besonderen Beziehung zu Kelly Reilly zu tun. Über Jahre hinweg hätten beide gemeinsam darauf geachtet, dass sich die Liebesgeschichte von Rip und Beth glaubwürdig entwickelt. Diese Verbindung wolle er auch in Zukunft bewahren. Denn für Hauser lebt "Dutton Ranch" nicht nur von großen Konflikten, sondern vor allem von den Menschen dahinter.
Gerade deshalb empfindet er das Ende der ersten Staffel nicht als Abschluss, sondern als Aufbruch. "Die erste Staffel ist immer die schwierigste", erklärt Hauser. Zunächst müsse eine völlig neue Welt entstehen. "Jetzt kennen wir diese Figuren. Jetzt können wir ihre Geschichten viel intensiver erzählen."
Quelle: teleschau – der mediendienst