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Wunderheilung mit Todesfolge?


Autor: Elisa Eberle

, Montag, 14. Sept. 2026

Die erste von drei neuen Folgen der belgisch-deutschen Koproduktion "Juliet" widmet sich einem heiklen Thema: Eine krebskranke Frau stirbt an einer Fungerhut-Vergiftung. Wurde sie Opfer einer missglückten alternativen Behandlung?


Im November und Dezember 2023 waren die ersten drei Filme der Reihe "Juliet" mit Charlotte De Bruyne in der Hauptrolle im ZDF zu sehen. Die inzwischen 36-jährige Belgierin spielt die titelgebende Kommissarin Juliet Dumon, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters aus Brüssel ins belgische Küstenörtchen De Haan zurückkehrt, um sich um ihre Nichte Chloé (Amber Naert) zu kümmern. Deren Vater Danny war am Ende des dritten Films erneut verschwunden.

Zu Beginn der zweiten Staffel der deutsch-belgischen Kopruduktion, die in Belgien bereits im März lief und ab Dienstag, 15. September, auf zdf.de abrufbar ist, lebt Chloé also weiterhin bei ihrer Tante. Es scheint, als laufe es gut zwischen den beiden. Auch Klaus, ein alter Freund von Juliets Vater (gespielt vom deutschen Darsteller Nicki von Tempelhoff), hilft, wo er kann. Zu Beginn von "Juliet - Der Kreis der Frauen", dem ersten von drei neuen Filmen, ahnt Juliet allerdings auch noch nicht, dass Chloé Probleme in der Schule hat. Sie droht, sitzen zu bleiben. Und auch beruflich ist die Kommissarin gefordert: Andrea Smits (Annick Christiaens) wird tot zu Hause aufgefunden.

Nicki von Tempelhoff: "Ein großer Wunsch von mir, in dieser Sprache zu arbeiten"

Zunächst sieht alles nach einem Suizid durch Vergiftung aus, doch Juliet und ihrem Kollegen Jamal Haout (Nabil Mallat) kommen Zweifel: Andrea war krebskrank. Heilung erhoffte sie sich durch ihre Mitgliedschaft in einem Selbsthilfeverein für krebskranke Frauen. Die aus Deutschland stammende Heilpraktikerin Gerrie Reinhardt (Simone Milsdochter) leitete die Gruppe. War eine ihrer umstrittenen Behandlungen vielleicht schiefgegangen? Unter Verdacht gerät aber auch Bob Baetens (Herwig Illegems). Dessen Ehefrau Marleen (Herwig Illegems) war vor einigen Jahren selbst an Krebs erkrankt. Dass sie deshalb zusammen mit Andrea zu Gerrie ging, besorgte Bob. So sehr, dass er dafür einen Mord beging?

Nicki von Tempelhoff schwärmte 2023 im teleschau-Interview von den Dreharbeiten: "Ich bin in Holland aufgewachsen, daher war ich des Niederländischen mächtig. Es war schon immer ein großer Wunsch von mir, in dieser Sprache zu arbeiten. Aber es war natürlich noch einmal ein ganz anderer Schritt, mich auf einen flämischen Dialekt einzulassen. Für die deutsche Fassung war ich dann der Einzige, der sich selbst synchronisierte." Zwei weitere Filme sind am Sonntag, 27. September, und Sonntag, 4. Oktober, jeweils um 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen.

Juliet - Der Kreis der Frauen - So. 20.09. - ZDF: 23.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst