Wie uns der Wald gesund macht

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Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
In der Dokumentation "Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald" begleitet der Psychologe Leon Windscheid (rechts) Marc Freukes, der seit zwölf Jahren im Wald lebt.
ZDF/Fabienne Strohmer
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
Naturfotografin Ulla Lohmann findet im Wald Ruhe und Kraft.
ZDF/Fabienne Strohmer
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
Prof. Dr. Simone Kühn, Leiterin des Forschungsbereichs Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, zeigt auf, welche Auswirkungen Aufenthalte im Wald auf das Gehirn haben können.
ZDF/Fabienne Strohmer
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
Wie sieht das tägliche Leben aus, wenn man im Wald wohnt? Leon Windscheid (rechts) geht der Frage auf den Grund und begleitet Marc.
ZDF/Fabienne Strohmer
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
Leon Windscheid unterhält sich mit Dr. Daniela Haluza vom Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien darüber, warum der Wald uns Menschen guttut.
Marius Fuchtmann
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
In der Doku erläutert Dr. Daniela Haluza, warum der Wald als fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung betrachtet werden sollte.
Marius Fuchtmann
Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald
Marc zog sich in den Wald zurück, um seine Depressionen und seinen Burnout zu bewältigen.
ZDF/Fabienne Strohmer

Welche Bedeutung hat der Wald für den Menschen? Die "Terra Xplore"-Reportage geht dieser Frage nach und begleitet unter anderem Marc, der seit zwölf Jahren im Wald lebt, auf seinem ungewöhnlichen Lebensweg.

Rund ein Drittel der Fläche Deutschlands ist von Wald bedeckt. Viele verbinden ihn mit Geschichten, Mythen oder den entspannten Spaziergängen am Sonntag. Doch der Wald kann weit mehr sein: ein Ort der Heilung. Die Reportage "Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald" erforscht, welche Bedeutung der Wald für uns Menschen hat und wie er helfen kann, zu sich selbst zu finden oder sogar Trauer zu verarbeiten. Moderiert wird die Sendung von Leon Windscheid.

Was für die meisten kaum vorstellbar ist, ist für Marc Freukes Alltag: das Leben im Wald. Seit zwölf Jahren lebt er im Odenwald. Psychologe Leon Windscheid begleitet ihn und hinterfragt seine Entscheidung. Marc zog sich in den Wald zurück, um Depressionen und Burnout zu überwinden - und fand dort die Unterstützung, die er sonst vergeblich gesucht hatte. Auch Naturfotografin Ulla Lohmann sucht im Wald Kraft. Nach dem Suizid ihres Vaters fand sie zwischen den Bäumen Antworten und bis heute Ruhe und Energie.

Wie beeinflusst die Natur das Gehirn

Die auf mehreren Ebenen überaus erkenntnisreiche Mischung aus Doku und Reportage gibt auch Expertinnen und Experten eine Stimme: Umweltmedizinerin Dr. Daniela Haluza aus Wien erklärt, warum der Wald ein fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung sein sollte. Studien zeigen, dass bereits 15 bis 20 Minuten im Wald positive Effekte auf Körper und Geist haben.

Prof. Dr. Simone Kühn, Leiterin des Forschungsbereichs Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, verdeutlicht, wie sich Aufenthalte zwischen Bäumen auf das Gehirn auswirken können. In einer zunehmend urbanisierten Welt wird so deutlich, welche Bedeutung die Natur für unsere Gesundheit hat. Bereits ab Montag, 6. Oktober, ist der sehenswerte Beitrag im ZDF-Streaming verfügbar.

Terra Xplore: 12 Jahre allein im Wald - So. 26.10. - ZDF: 17.15 Uhr