Das Halbfinale ist gekommen, die RealityAllstars schlagen aus. Und da gibt es verlässlich Tränen und Tumulte am Alptraumbeach von "Kampf der RealityAllstars" (RTLZWEI). Mittendrin Reality-Veteranin Sarah Knappik.
Das war mal ein amtlicher Abgang. Sandy Fähse (42), gerade in der achten "Stunde der Wahrheit" mit sieben Exit-Münzen mit deutlicher Mehrheit der Sala verwiesen, setzte zur Abschiedsrede an. Es sei ihm "ein Fest, ein inneres Blumenpflücken" gewesen. Dann wurde es merkwürdig.
"Manchmal muss man, wenn man sein Auto kaputt hat, zum Mechaniker gehen." Hä? Kfz-Mechatronik, Außenstelle Thailand? Aber Sandy klärte auf: "Und wenn die Seele oder der Kopf nicht mehr ganz funktioniert, war bei mir auch mal so, sollte man 'nen Therapeuten aufsuchen." Da war sogar Moderatorin Arabella Kiesbauer baff. Sarah Knappik (39) nicht: "Also wirklich, Sandy, schäm dich."
"Sandy meint, wir brauchen fast alle einen Therapeuten. Also, das ist nicht in Ordnung, das ist kein korrekter Verlierer. Da hätte man ein bisschen Größe zeigen können." Naja, Größe zeigen? Am Alptraumstrand der RealityAllstars? Aber noch mehr erbost war Sarah ja sowieso über das, was Sandy seinem Erzfeind Maurice Dziwak (27) noch mit auf den Weg gegeben hatte: "Vielleicht wirst du ja doch noch ein Löwe. Aber ich glaub eher, du bleibst immer ne M..schi."
Da war Sarah von den Socken: "Das ist ein absolutes No-Go." Da hat Sarah bei den ganzen Verbalinjurien, die zum Beispiel Georgina Fleur, Kader Loth oder auch "Löwe" Maurice durch die thailändische Landschaft brüllten, den dritten Affen gemacht und sich die Ohren zugehalten.
Sarah Knappik: "Ich mache mir Sorgen um meine Gesundheit"
Sarah ist Moral und Gerechtigkeit in der Sala wichtig. Jedenfalls nach außen, also da, wo die anderen zuhören. Im Interviewraum sagt sie auch mal latent Gegenteiliges: "Ich bin das Monster der Sala." Denn die oft als Mutter Theresa der Reality auftretende Ex-GNTM-Teilnehmerin mag es vor allem, wenn es so läuft, dass sie profitiert. So drückte sie sich erfolgreich um die erste Schicht, als alle Salaisten Nachtwache halten mussten (weil es an der "Wand der Wahrheit" zwar mal wieder viel Streit, aber wenig Übereinstimmung gegeben hatte).
Aber Karma kommt ihr halt immer mal wieder dazwischen. Als ihr das Drückebergertum von mehreren Leuten vorgeworfen wurde, verbrauchte sie viel Energie fürs Rausreden. Energie, die sie beim Safetyspiel gut hätte einsetzen können. Da wurde sie von den anderen, nach dem Nachtschicht-Vorfall nicht gerade wohlwollenden Salaisten auserwählt, über eine Glibbermatte zu rutschen und möglichst viele Gummi-Pins abzuräumen.
So was kann echt Spaß machen. Sarah nicht. Keine Party ohne Sarah K.? Aber jede körperliche Anstrengung ohne Sarah K.! "Ich hab'n Attest", greinte sie, "Ich mache mir Sorgen um meine Gesundheit." Sie wolle nicht mit ihrem Gewicht auf ihre Knie knallen.