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"Weicher kann man es nicht sagen": Lanz ärgert sich über Aussage von Linken-Chefin


Autor: Teleschau  

, Mittwoch, 04. November 2026

Bei "Markus Lanz" spitzte sich die Debatte um die Linken in Berlin sichtlich zu. Als es um die Linken-Abgeordnete Vanessa Emde ging, blieb Linken-Chefin Ines Schwerdtner auffällig ausweichend und verwies auf interne Entscheidungen. Lanz reagierte derweil sichtbar genervt.


Bei "Markus Lanz" geriet Linken-Chefin Ines Schwerdtner in Bedrängnis, als es um die Spitzenkandidatin ihrer Partei in Berlin ging. Erst kürzlich wurde öffentlich gemacht, dass Elif Eralp Angst vor dem Aktivisten Ibrahim Ibrahim haben soll. Ein Fakt, der Lanz stutzig machte, immerhin wurde Ibrahim auf der jüngsten Wahlparty der Linken in Berlin gesichtet. "Warum suchen Sie denn (...) die Nähe solcher Leute und lassen diese Nähe zu, wenn Sie Angst vor denen haben?", wollte der ZDF-Moderator wissen. Ines Schwerdtner antwortete vage und stellte klar: "So jemand darf nicht auf unsere Wahlpartys kommen!" Lanz ließ jedoch nicht locker und stellte erneut fest: "Da gibt es ja offenbar eine Nähe."

Schwerdtner wehrte sich lautstark: "Aber doch deutlich von Elif Eralp nicht! Und das ist doch die, um die es geht!" In Bezug auf Vanessa Emde wollte es Lanz jedoch genauer wissen. Die Linken-Abgeordnete sorgte jüngst wegen ihrer israelfeindlichen Aussagen immer wieder für Schlagzeilen. "Sollte Frau Eralp sie einfach rausschmeißen aus dieser Fraktion?", fragte der Moderator konkret.

Eine Frage, auf die Schwerdtner jedoch keine klare Antwort geben wollte. Im Gegenteil: "Das wird die Fraktion (...) selbst entscheiden. (...) Ich werde da keine klugen Tipps von der Bundesebene aus geben." Lanz konterte fassungslos: "Sie sind die Parteichefin!" Dennoch blieb Ines Schwerdtner bei ihrer Meinung und versicherte abschließend: "Ich glaube, die werden da selber sehr klug entscheiden." Lanz kommentierte dies sichtlich genervt: "Weicher kann man es nicht sagen."

Sehen Sie die Lanz-Sendung in voller Länge jederzeit bei https://kurz.zdf.de/LANZ/

Quelle: teleschau – der mediendienst