Wegen "menschenverachtender Aussagen": Kabel Eins streicht Jubiläums-Woche beliebter Kochshow

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Mein Lokal, Dein Lokal
Die Jubiläumswoche von "Mein Lokal, Dein Lokal" wurde kurzfristig aus dem Programm genommen.
Kabel Eins

Im Vorabend-Programm von Kabel Eins ist es zu einer kurzfristigen Programmänderung gekommen. Auslöser waren private Facebook-Posts eines Teilnehmers der Reihe "Mein Lokal, Dein Lokal".

Eigentlich hätten die Fans von "Mein Lokal, Dein Lokal" aktuell eine Jubiläumswoche anlässlich der 2.000. Folge zu sehen bekommen. Tatsächlich aber zeigt Kabel Eins auf dem Sendeplatz um 17.55 Uhr Wiederholungen alter Episoden. Grund der kurzfristigen Programmänderung sind Social-Media-Kommentare des Mitinhabers eines Lokals, das Teil des Restaurant-Wettbewerbs gewesen wäre.

"Wir sind von den Aussagen des Mitinhabers eines Restaurants sehr entsetzt. Und möchten einmal mehr feststellen: Kabel Eins distanziert sich grundsätzlich von rassistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Aussagen", heißt es auf dem offiziellen Facebook-Account der Sendung. Und weiter. "Deshalb ändern wir kurzfristig unser Programm und werden die für diese Woche angekündigten Folgen von 'Mein Lokal, Dein Lokal' nicht ausstrahlen."

Viele User begrüßen den Schritt von Kabel Eins

In der Kommentarspalte gibt es neben einigen verständnislosen Äußerungen viel Zuspruch für die Entscheidung des Senders. "Sehr gut. Da hat er sich die eigene Suppe versalzen", schreibt ein User. "Nur schade für die anderen Teilnehmer." Eine weitere Nutzerin bezeichnet die Streichung der Ausstrahlung als "die einzig richtige Reaktion": "Ich habe die Aussagen des Mitinhabers gesehen und war entsetzt darüber."

Laut einem Bericht der "Märkischen Allgemeinen" soll sich der Miteigentümer des Restaurants mutmaßlich auf seinem privaten Facebook-Account antimuslimisch und antisemitisch geäußert haben. Sowohl die private Facebook-Seite des Gastronomen als auch die des Restaurants seien inzwischen gelöscht worden. Allerdings kursieren Screenshots jener Posts, die Kabel Eins zum Handeln veranlassten.

Quelle: teleschau – der mediendienst