Alex Jolig wird bei "Goodbye Deutschland" zum Makler umgeschult - und leistet sich bitteren Fehler
Autor: Carmen Schnitzer
, Freitag, 29. Mai 2026
In den aktuellen VOX-Erstausstrahlungen von "Goodbye Deutschland" wird ein neuer Fokus auf alte Storys gelegt: Die neue Folge etwa zeigt Alex Jolig bei seinen holprigen Versuchen, zum Luxusmakler auf Mallorca umzuschulen. Dabei läuft jedoch nicht alles glatt...
Gut drei Jahre ist es her, dass man Wahlmallorquiner Alex Jolig (63) und seine Ehefrau Britt (59) zuletzt in der VOX-Dokusoap "Goodbye Deutschland" gesehen hat - nun sind sie wieder dabei - mit bislang nicht-gezeigtem Drehmaterial von damals. Stand in der Folge 2023 der Besuch von Alex' Ex Jenny Elvers (54) und dem gemeinsamen Sohn Paul (24) im Mittelpunkt der Story, sah man die beiden dieses Mal nicht. Stattdessen ging es um das Luxusimmobilien-Geschäft von Britt.
Bei der erfahrenen Maklerin wollte auch ihr Gatte die Kunst des Häuserverkaufens erlernen: "Ich bin jetzt Lehrling." Und bei seinem ersten Kunden schien er ein recht gutes Gespür zu haben. Dem deutsch-indischen TV-Koch Alex Wahi (41) schwebte eigentlich ein Restaurant am Meer vor, er zeigte sich allerdings auch offen für das Objekt, das Britt ihm stattdessen vorstellte: ein Traditionshaus mitten in Palma ohne Außengastronomie. Obwohl er bekundete, "positiv überrascht" zu sein, spürte Alex: "Ich habe eher den Eindruck, dass er zwar angetan war, aber immer noch seinem Traum folgt." Damit sollte er recht behalten, wie man am Ende der Folge erfuhr.
"Goodbye Deutschland"-Asuwanderer begeht teuren Fehler
Einen Patzer erlaubte sich der Immobilien-Neuling dann allerdings im nächsten Fall: Einer Kundin, die als "Unternehmergattin Katharina" vorgestellt wurde, zeigten Britt und er eine lichtdurchflutete, moderne 6,5-Millionen-Euro-Penthouse-Wohnung in einem historischen Gebäude. Obwohl eigentlich Alex die Führung übernehmen sollte, war es doch eher Britt, die leise Bedenken der Kundin zerstreute und die meisten Fragen beantwortete. Der echte Fehler folgte später: Vom Eigentümer hatte Alex erfahren, dass es noch einen anderen Interessenten gab, der kurz davor war zuzuschlagen. Einen Tag später tat dieser das auch.
Dass der Deal den Joligs damit durch die Lappen gegangen war, "wurmte" Britt. Denn Katharina war sehr interessiert gewesen. Hätte Alex rechtzeitig Bescheid gegeben, hätten die beiden bei ihr noch einmal "massiv nachhaken" und schneller als die Konkurrenz sein können: "Da müssen wir in der Kommunikation besser, schneller und stärker werden." Sie wusste: In ihrem Business muss man "charmant nerven, damit man nicht in Vergessenheit gerät." Schwierig für Alex, der Angst hatte, zu aufdringlich zu wirken.
Und noch ein Problem gab es: Anders als Britt mangelte es ihm an Spanischkenntnissen, weshalb er nun einmal wöchentlich die Schulbank drückte. Etwa ein Jahr würde er noch brauchen, prognostizierte seine Lehrerin Elena Meliveo, um problemlos Hausführungen in der Landessprache durchführen zu können. Mit 60 lerne man eben leider nicht mehr so schnell wie früher, realisierte Alex: "Es ist als alter Mann schon anstrengend."
Erste Makler-Erfolge bei Alex Jolig
Darum hatte er auch die fließend Spanisch sprechende Mitarbeiterin Rosa dabei, als Britt ihn erstmals allein zu einem wohlhabenden Investor aus Südamerika schickte. Bei dem Kunden komme ein männlicher Makler möglicherweise besser an, so Britts Gedanke. Es ging um viel: Eduardo Caro van Hoogstraten interessierte sich für ein riesiges Anwesen mit 20 Schlafzimmern, 12 Bädern und vielem mehr für 12 Millionen Euro! Und tatsächlich schienen sich die beiden Männer trotz der Sprachbarriere gut zu verstehen. Der Südamerikaner war interessiert, musste sich nur noch mit seinen Mitinvestoren aus seiner Großfamilie absprechen.
Wie sich dieser Kunde letztlich entschieden hat, erfuhr man nicht. Dafür sah man am Ende noch mal Alex Wahi mit seiner Verlobten Pernilla Ostendorf, die sich gegen das Lokal in Palma entschieden hatten. Doch Britt hatte noch ein anderes Objekt ausfindig machen können: eine stark renovierungsbedürftige, nicht ganz günstige Immobilie, die allerdings in Port Andratx traumhaft am Meer lag.