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Überraschender Auftritt in ZDF-Reportage: Hanka Rackwitz lebt in 270-Seelen-Dorf


Autor: Franziska Wenzlick

, Montag, 26. Oktober 2026

Sei es der "Big Brother"-Container, das Dschungelcamp oder das "Sommerhaus der Stars": Lange Zeit war die TV-Branche Hanka Rackwitzs berufliche Heimat. Wie ein kurzer Auftritt in einer ZDF-Reportage zeigt, hat der einstige "mieten, kaufen, wohnen"-Star nun einen neuen Karriereweg eingeschlagen.


Im "Sommerhaus der Stars" stellte Hanka Rackwitz 2025 einen neuen Rekord auf: Sie verließ die Sendung bereits in der zweiten Folge freiwillig, so früh wie noch kein Kandidat zuvor. Seither wurde es - zumindest im TV - wieder still um die einstige "mieten, kaufen, wohnen"-Maklerin. Untätig ist Rackwitz dennoch nicht, wie nun ein kurzer Auftritt der 57-Jährigen in der ZDF-Reportagereihe "Heimweh - Sachsen-Anhalt mit Alexander Prinz" beweist.

"Freist, ein Dorf wie Sachsen-Anhalt. 270 verlassene Seelen irgendwo zwischen Halle und Magdeburg", stellt YouTuber und ZDF-Reporter Alexander Prinz die Ortschaft vor, in der "der vielleicht einzige VIP des Landkreises Mansfeld-Südharz" lebe: Hanka Rackwitz.

Letztere betreibt in ihrem neuen Heimatort den Gasthof "Zum Dorfkrug". Ein Nachbar in ihrem vorherigen Zuhause in Mücheln habe ihr berichtet, dass die Dorfbewohner in Freist "unbedingt einen Betreiber" für das Lokal finden wollten, erzählt Rackwitz im Gespräch mit Prinz.

Hanka Rackwitz: "Ich fand auch die Wende total doof"

Dass sie in Sachsen-Anhalt leben wolle, sei für die gebürtige Merseburgerin immer klar gewesen: "Weil ich hier hingehöre", erklärt sie. Bis heute laute ihre Antwort auf die Frage nach der Staatsangehörigkeit noch immer: "DDR." Dennoch sei sie gemäßigter als noch vor einigen Jahren, erinnert sich die ehemalige Dschungelcamperin: "So kurz nach der Wende, da war ich so ein wahnsinnig überzeugter Ossi, der so richtig Hass hatte auf alles, was vom Westen kam. Und ich fand auch die Wende total doof."

Bis heute vermisse sie ihr Heimatland "sehr stark", wie Rackwitz offenbart: "Du kannst nicht hinfahren. Es ist weg." Von der DDR-Politik habe sie nichts gehalten, stellt die TV-Bekanntheit klar. "Aber das Gefühl ... ich habe gerne dort gelebt. Das ist vielleicht einer der Gründe, warum ich mich hier so wohlfühle." In Freist finde sie "die alten Ideale wieder", erklärt Rackwitz. "So Familien, die noch funktionieren, die sich um ihre Großeltern noch kümmern. Die gehen hier alle zusammen essen."

Erstmalig ins Rampenlicht trat Hanka Rackwitz im Jahr 2000, als sie an der zweiten Staffel von "Big Brother" teilnahm. Von 2009 bis 2016 trat sie als Immobilienmaklerin in der VOX-Sendung "mieten, kaufen, wohnen" auf; 2017 folgte die Teilnahme am RTL-Dschungelcamp. 2024 kehrte Rackwitz für "Ich bin ein Star - Showdown der Dschungel-Legenden" in den Dschungel zurück, verließ aber - wie auch ein Jahr später beim "Sommerhaus der Stars" - freiwillig die Sendung.

Quelle: teleschau – der mediendienst