TV-Tipp: 90er-Kult-Actionkomödie mit Starbesetzung läuft im Free-TV
Autor: Teleschau
, Dienstag, 06. Oktober 2026
Schöner wird's nicht: George Clooney und Jennifer Lopez begeistern in "Out of Sight" als Traumpaar wider Willen.
Es gibt Schauspieler, die das andere Geschlecht einfach faszinieren. George Clooney zum Beispiel. Die leicht ergrauten Haare, die braunen Augen und die lässige Art sorgen dafür, dass er als Frauenschwarm gilt. Ähnliches lässt sich über Jennifer Lopez behaupten, die ab Mitte der 90er-Jahre den Männern im Kino den Kopf verdrehte. In Steven Soderberghs "Out of Sight" (Mittwoch, 7. Oktober, 22.35 Uhr, Kabel Eins) trafen die beiden 1998 aufeinander - und das nicht nur optisch sehenswert, sondern auch mit Witz und Tempo.
Jack Foley (George Clooney) ist ein wahrer Gentleman. Wenn er eine Bank überfällt, tritt er bestimmt, aber höflich auf. Er lässt sich seine Beute einpacken, wünscht der Dame am Schalter noch einen angenehmen Tag und flieht. Blöd, wenn ausgerechnet in so einer Situation die Zündung des Fluchtautos streikt. Den daraus resultierenden Aufenthalt im Bundesgefängnis möchte er aus nachvollziehbaren Gründen so kurz wie möglich halten, deshalb schließt er sich einer Gruppe flüchtender Latinos an.
Zwischen Clooney und Lopez knistert es
Doch bei diesem Ausbruchsversuch läuft nicht alles reibungslos. Genau an der Stelle, an der sich Foley ins Freie buddelt, steht das Auto von Bundesmarschall Karen Sisco (Jennifer Lopez). Dass sie fliehenden Häftlingen nicht besonders gewogen ist, liegt am Beruf. Aber egal: Foley nimmt sie eben als Geisel. Irgendwie verlieben sich die beiden ineinander, was natürlich zu erheblichen Komplikationen führt.
Großartige Dialoge und ein nur schwer beschreibbares Knistern zwischen den Hauptdarstellern machen diesen Film zu einem Juwel. Eine gehörige Portion Situationskomik tut ihr Übriges. Regie führte Steven Soderbergh, der 2001 für "Traffic" den Regie-Oscar erhielt. Die Buchvorlage zu "Out of Sight" stammt von Elmore Leonard, einem der bekanntesten Krimi-Schriftsteller Amerikas. Ohne ihn hätte das Kinopublikum unter anderem auf "Schnappt Shorty" und "Jackie Brown" verzichten müssen.
Große Erfolge an der Kinokasse konnte "Out of Sight" zwar nicht feiern, der Film gilt aber inzwischen als Kultklassiker. Soderberghs Verfilmung sei "witzig, sexy, überraschend unterhaltsam" und bedeutete für George Clooney den Durchbruch als Star, resümiert das Bewertungsportal "Rotten Tomatoes". Auch der Hauptdarsteller weiß, was er dem Film verdankt: "Bei 'Out of Sight' hatte ich zum ersten Mal ein Mitspracherecht, und es war das erste gute Drehbuch, das ich gelesen habe und bei dem ich einfach dachte: 'Das ist es.'", sagte Clooney 2008 dem "Guardian".
Quelle: teleschau – der mediendienst