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TV-Reporterin berichtet über Wetterchaos bei Fußball-WM: "Plötzlich hieß es: Code Red!"


Autor: Teleschau  

, Montag, 06. Juli 2026

Beide Mannschaften waren heiß - doch in der WM-Partie England gegen Mexiko durften sie erst verspätet auf den Platz. Der Grund war ein heftiges Gewitter. Wie chaotisch es vor dem eigentlichen Anpfiff ablief, berichtete eine Reporterin von MagentaTV.


Der WM-Traum der englischen Nationalmannschaft lebt weiter: Nach einem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen die Gastgeber aus Mexiko darf sich die Elf von Thomas Tuchel weiter Hoffnungen auf den ersten WM-Titel seit 1966 machen. Dabei lief die Vorbereitung auf das Spiel alles andere als am Schnürchen. Weil die Gegend um das Aztekenstadion in Mexico City von Unwettern heimgesucht wurde, war zum geplanten Anpfiff an Fußball nicht zu denken.

"Wir waren schon auf dem Platz und wollten von dort die Sendung eröffnen", berichtete MagentaTV-Reporterin Anna Sara Lange aus dem Pressebereich. Doch daraus wurde nichts, denn: "Dann hieß es plötzlich: Code Red, Code Red! Dann mussten wir alle schnell in den Tunnel." Das war auch für Kommentator Wolf-Christoph Fuss eine ziemliche Überraschung, schließlich habe sich zuvor "das Wetter so ein bisschen beruhigt". Weiter sagte Fuss: "Dann gab es aber doch wieder zwei Blitzeinschläge in nächster Nähe."

Wolf-Christoph Fuss unkt über "ganz große Aufgabe für beide Mannschaften"

"Die Mannschaften müssen noch mal rein, dann gibt es nochmal eine Vorbereitung", schilderte Wolf-Christoph Fuss, wie sich die zeitliche Verschiebung auf die Teams auswirkte. "In den Katakomben gibt es logischerweise Möglichkeiten, um sich ein bisschen warmzuhalten." Nun werde es "die ganz große Aufgabe für beide Mannschaften, den Fokus nicht zu verlieren", prophezeite der Kommentator.

Das gelang am Ende den "Three Lions" aus England besser. Mit einem knappen 3:2-Sieg kegelten sie bitter enttäuschte Mexikaner aus dem Turnier. Nach dem Aus von Kanada verbleiben somit einzig die USA als Ausrichter im Turnier. Mann des Spiels aus englischer Sicht war Jude Bellingham. Der einstige Spieler von Borussia Dortmund brachte die Engländer mit einem schnellen Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause in Front. Weil in der zweiten Halbzeit Jarell Quansah nach einem VAR-Eingriff die rote Karte sah, wurde es noch einmal spannend. Doch trotz leidenschaftlichem Kampf reichte es für die mexikanische Elf am Ende nicht. Im Viertelfinale trifft England auf Norwegen um Torjäger Erling Haaland.

Quelle: teleschau – der mediendienst