"RealityAllstar" greift inkognito in den Jackpot - dann entbrennt ein absurder Streit
Autor: Carmen Schnitzer
, Freitag, 24. April 2026
50.000 Euro konnte man in der RTLZWEI-Show "Kampf der RealityAllstars" gewinnen - eigentlich. Doch einer der Promis steckte sich in Doppelfolge 4 ein Fünftel davon in die eigene Tasche und das sorgte für Streit und Tränen - vor allem bei Kate Merlan. Ein anderer Star schied wütend freillig aus.
Von einer Reality-Produktion erdachte Psychospiele verfehlen selten ihre Wirkung - das ist auch in Doppelfolge 4 der RTLZWEI-Show "Kampf der RealityAllstars" (Sonntabend bei RTLZWEI und vorab bei RTL+) nicht anders: Es gab Zoff, es flossen Tränen ... Was war passiert?
Nun, die Stars hatten einzeln ein Angebot bekommen: Sie dürften sich heimlich 10.000 Euro aus dem Jackpot nehmen. Würden das mehrere wollen, würde ein (natürlich ebenfalls einzeln gespieltes) Quiz entscheiden, wer um diese Summe reicher wird. Von den 13 KDRAS-Promis entschieden sich sechs für diese Chance: Giuliana Farfalla (30), Prinz Frédéric von Anhalt (82), Cecilia Asoro (29), Georgina Fleur (36), Sam Dylan (41) und Serkan Yavuz (33).
Zunächst musste jeder der sechs einen Nickname wählen, dann wurden ihm oder ihr Videos mit prominenten RTL-Gesichtern vorgespielt, die aus ihrem Leben erzählten, dabei aber einmal logen. Wäre lustig gewesen, wenn Sam am meisten Lügen enttarnt und damit gewonnen hätte, hatte er sich doch das Pseudonym "Serkan Yavuz" ausgesucht. Das hätte bei der Verkündung von Sieger oder Siegerin sicher für Verwirrung gesorgt - wobei es das auch so tat.
Gewonnen hatte "Chefin123" alias Serkan, der sich insgeheim ins Fäustchen lachte, während jeder jeden verdächtigte und vor allem Elena Miras (34) tobte, wie "unmoralisch und asozial" es überhaupt sei, auf das Angebot einzugehen - die 50.000 Euro gebührten einzig dem Allstar, der die Show gewinnt.
"Du verkaufst gerade unsere Freundschaft!" - "Nein du!"
Als man Kate Merlan (39) verdächtigte, die 10.000-Euro-Abstauberin zu sein, war diese tief verletzt - vom Verdacht selbst, aber mehr noch davon, "dass die Person das gerade hört, dass ich hier verdächtigt werde und hier so tut, als wär' sie's nicht gewesen". Sie weinte, war sie doch inzwischen "zu einer Million Prozent sicher", dass ihr Best Buddy Sam "Chefin123" war.
Und dann verteidigte er sie nicht? Unerhört! Zu Rede gestellt, lächelte er zunächst milde, war doch auch er sich seiner Sache sicher: "Kate, ich weiß, dass du das bist." Darum möge sie doch bitte aufhören, andere gegen ihn aufzuhetzen: "Du verkaufst gerade unsere Freundschaft!" Kate war empört: "Nein, DU verkaufst die Freundschaft!" Und so ging das noch eine ganze Weile dramatisch so weiter, bis sie einander irgendwann am nächsten Tag dann doch irgendwie glaubten und sich versöhnten.
Unversöhnlich dagegen zeigte sich Adoptivprinz Frédéric: Nicht nur, dass man beim Ranking-Spiel den in seinen Augen völlig unlustigen Maurice Dziwak (27) zum amüsantesten Star der Sala gekürt hatte (was auch das befragte Publikum so sah), nein: Alle Stars, die man falsch platziert hatte, wurden dazu verdonnert, als "Klo-Band" aufzutreten: Wann immer ein Star auf die Toilette musste, mussten mindestens drei von ihnen für die Dauer des Geschäfts vor dem stillen Örtchen einen Song performen. Das empfand der Prinz derart unter seinem Niveau, dass er entzürnt das Format verließ - und mit ihm seine dauermiese Laune.