Ein letzter Blick auf unsere Freunde

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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
In der Wüste trifft Rey (Daisy Ridley) auf Kylo Ren. Sie macht sich bereit, um ihn in mit einem spektakulären Angriff außer Gefecht zu setzen
ProSieben/Motion Picture © 2019 LucasFilm LTD. LLC. All rights reserved. / Jonathan Olley
"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Von links: Chewbacca (Joonas Suotamo), C-3PO (Anthony Daniels), Rey (Daisy Ridley) und Poe (Oscar Isaac) gehen Hinweisen nach, die sie zum Imperator führen sollen.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Finn (John Boyega, links) und Poe (Oscar Isaac) wurden von Truppen der Ersten Ordnung aufgespürt.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Drollige Gesellen: BB-8 (links) hat einen neuen Freund gefunden.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Kylo Ren (Adam Driver) bekommt den Auftrag, seine Rivalin Rey (Daisy Ridley) zu töten.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Rey (Daisy Ridley) trainiert ihre Jedi-Fähigkeiten.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Carrie Fisher verstarb im Dezember 2016. In "Der Aufstieg Skywalkers" hatte sie ihren letzten Auftritt.
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"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
Auf den Ruinen des alten Todessterns treffen Kylo Ren (Adam Driver) und Rey (Daisy Ridley) zum epischen Kampf aufeinander.
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Das Ende der "Star Wars"-Sequel-Trilogie bietet überraschende Familienkonstellationen, alte Freunde und neue Helden. Regisseur J. J. Abrams macht mit "Der Aufstieg Skywalkers" vieles richtig - auch, weil er sich vom Vorgänger abgrenzt.

Aus Rückschlägen kann man bekanntermaßen lernen. Bezogen auf das "Star Wars"-Universum galt dies vor allem für den Abschluss der Sequel-Trilogie, die 2019 mit "Der Aufstieg Skywalkers" endete. Nach der Kritik am Vorgänger "Die letzten Jedi" von Rian Johnson übernahm mit J. J. Abrams wieder jener Mann Regie, der dem ganzen Franchise 2015 neues Leben eingehaucht hatte. Für Episode IX nahm er Elemente aus den ursprünglichen drei "Star Wars"-Filmen und kombinierte sie ziemlich raffiniert mit dem neuen Universum, das er selbst schuf. ProSieben wiederholt das Finale der insgesamt neunteiligen Saga, die in den letzten Jahren zudem zahlreiche Ableger erhielt.

Dabei schrammt Abrams' Film immer wieder haarscharf an purer Nostalgie vorbei. Wo sein erster "Star Wars" quasi ein Remake von "Eine neue Hoffnung" war, ist "Der Aufstieg Skywalkers" bisweilen eine Neuinterpretation von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter". Abrams erzählt gleichzeitig aber genug Neues, um seinem Film eine Existenzberechtigung zu geben.

Der Film führt die Erzählung um Luke Skywalker und all die anderen Helden der alten Trilogie zu einem Schlusspunkt und erschafft gleichzeitig neue Helden. Welcher Skywalker einen Aufstieg erleben wird, wird erst in der allerletzten Minute des Films enthüllt. Bis es so weit ist, inszeniert Abrams eine wilde Reise durch neue und altbekannte Welten und führt offene Handlungsstränge zusammen.

Der Imperator lebt

Der Beginn ist rasant, der Film springt von einem Protagonisten zum nächsten. Denn zwischen "Der Aufstieg Skywalkers" und "Episode VIII" liegen ein paar Jahre, und so ist zunächst ein Status-Update vonnöten: Da wären Finn (John Boyega), der ehemalige Sturmtruppler, und Poe Dameron (Oscar Isaac), der eigenbrötlerische Heldenpilot. Zusammen mit Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO (Anthony Daniels) machen sie sich auf den Weg, um einen angeblichen Spion zu treffen, der aus dem Innersten der bösen Ersten Ordnung wichtige Informationen geschmuggelt haben soll.

Gleichzeitig ist auch Kylo Ren (Adam Driver) auf der Suche. Denn Imperator Palpatine (Ian McDiarmid) ist nicht etwa am Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" verstorben. Der mächtigste aller dunklen Lords hat sich auf eine sagenumwobene Sith-Basis zurückgezogen, wo er, an allerlei Schläuche angestöpselt, noch immer Leben in sich trägt. Kylo Ren, nun der Anführer der Ersten Ordnung, spürt ihn in seinem Versteck auf. Dort erteilt ihm Palpatine einen Auftrag: Ren soll Rey (Daisy Ridley) töten, die Letzte der Jedi. Rey hat sich derweil mit den verbliebenen Rebellen zurückgezogen, um sich auf den Endkampf gegen das Böse vorzubereiten.

Neuer "Star Wars"-Kinoableger startet

Die eigentliche Handlung von "Der Aufstieg Skywalkers" beginnt, als sich Rey, Finn und Poe zusammenschließen, um zusammen den Imperator aufzuspüren und zu töten. Tatsächlich konzentriert sich der Film nun auf das Trio, dem sich im Laufe der Handlung weitere Kämpfer anschließen.

Dafür gibt es ein berührendes Wiedersehen mit alten "Star Wars"-Helden. Mit Lando Calrissian (Billy Dee Williams) etwa; C-3P0 spielt wieder eine Hauptrolle und wird erneut zum Mittelpunkt des trockenen "Star Wars"-Humors; Chewbacca bekommt seinen großen Auftritt; schließlich ist auch die 2016 verstorbene Carrie Fisher in einigen Szenen zu sehen - verwendet wurde dazu Material, das vom Dreh zu den Episoden VII und VIII übriggeblieben war. Und dann sind da noch ein paar Auftritte, mit denen wohl niemand gerechnet hätte ...

Insgesamt spielte "Der Aufstieg Skywalkers" über eine Milliarde Dollar ein, sorgte bei den Fans aber auch für gespaltetene Reaktionen. Der nächste "Star Wars"-Kinofilm steht derweil schon in den Startlöchern: "The Mandalorian & Grogu" erzählt von den Hauptfiguren der Erfolgsserie rund um Held Djarin (Pedro Pascal) und seinen kleinen Begleiter alias "Baby-Yoda". Am Mittwoch, 20. Mai, soll der Film von Jon Favreau in den deutschen Kinos starten.

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers - Mi. 04.02. - ProSieben: 20.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst