Druckartikel: Als Journalistin der SPD nach Bas-Rücktritt politisches Kalkül unterstellt, empört sich deren Fraktionschef

Als Journalistin der SPD nach Bas-Rücktritt politisches Kalkül unterstellt, empört sich deren Fraktionschef


Autor: Teleschau  

, Montag, 19. Oktober 2026

Der Rücktritt von Bärbel Bas schlug hohe Wellen. Auch dem Koalitionspartner CDU wurde der Umgang mit der SPD-Ministerin vorgeworfen. Als die Journalistin Mona Jaeger bei "Caren Miosga" dahinter politisches Kalkül vermutet, widerspricht SPD-Fraktionschef Matthias Miersch entschieden.


Am 12. Oktober ging ein Paukenschlag durch das politische Berlin: Arbeitsministerin Bärbel Bas trat von sämtlichen Ämtern zurück, darunter auch vom SPD-Parteivorsitz, den sie sich mit Lars Klingbeil teilte. Dass es aus Reihen der CDU trotz der schwierigen privaten Umstände Kritik an den Arbeitsmethoden der Ministerin gegeben hat, nahmen die Sozialdemokraten ihrem Koalitionspartner übel.

Die heftigen Reaktionen von Entscheidungsträgern wie Klingbeil oder Manuela Schwesig ordnete die Journalistin Mona Jaeger bei "Caren Miosga" als möglichen strategischen Schachzug ein: Im Falle eines Bruchs der Koalition gebe es nun eine Linie, auf der man die Schuld dem Koalitionspartner in die Schuhe schieben könne. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch wollte das nicht auf sich sitzen lassen - und reagiert empört.

Die vollständige Ausgabe von "Caren Miosga" ist in der ARD-Mediathek abrufbar.

Quelle: teleschau – der mediendienst