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Das machen die "A-Team"-Stars heute


Autor: Teleschau  

, Freitag, 20. März 2026

Bis heute ist das "A-Team" absoluter TV-Kult. Die Helden der Serie, Hannibal, Face, Murdock und B.A., kämpften für das Gute gegen das Böse - und sammelten bei den Zuschauern Sympathiepunkte. Doch was machen ihre Darsteller heute?


Sie waren in den 80er-Jahren nicht aus deutschen Wohn-, Kinder- und Jugendzimmern wegzudenken: Die vier Ex-Elitesoldaten, die als "A-Team" Menschen in Not halfen, sind Idole einer Generation und zählen zu den größten TV-Helden aller Zeiten. Anlässlich der Ausstrahlung des Kinofilm-Remakes "The A-Team" (Samstag, 21. März, 20.15 Uhr, ProSieben) zeigen wir, was aus den Original-Darstellern von Hannibal, Face, Murdock und B.A. wurde.

H. M. Murdock (Dwight Schultz)

t er wirklich wahnsinnig oder gibt er es nur vor? H. M. Murdock (Dwight Schultz) trägt den Spitznamen "Howling Mad", da er seit seinem Einsatz als Hubschrauberpilot im Vietnamkrieg in einer Nervenklinik für Veteranen lebt.

Auch wenn nach dem Ende von Das A-Team die ganz großen Rollen ausblieben: Dwight Schultz (77) konnte seinen Kultstatus noch vergrößern und war als (Lt.) Reginald Barclay in mehreren "Star Trek"-Ablegern zu sehen - darunter "The Next Generation" und "Voyager". Parallel etablierte er sich als viel beschäftigter Synchronsprecher, etwa in Animationsserien und Videospielen. Zudem moderierte Schultz einen konservativen Talkradio-Podcast namens "Howling Mad Radio", der im März 2009 eingestellt wurde.

Templeton Peck (Dirk Benedict)

Er macht immer eine gute Figur: Templeton Peck (Dirk Benedict) wird von seinen Kollegen auch "Face" genannt. Kein Wunder, setzt doch der Frauenschwarm sein gutes Aussehen und einnehmendes Lächeln oft als Waffe ein.

"Ananas und blaue Bohnen" (1989), "Entführung nach Schulschluss" (1996) und "Wenn der Mond auf die Erde stürzt" (2006) - die (eher unbekannten) Titel verraten es schon: Dirk Benedicts Filmkarriere kam nie wirklich ins Rollen. Er suchte sein Glück im Reality-TV: 2007 war er Kandidat beim britischen "Celebrity Big Brother".

2019 übernahm Benedict - nach fast zehn Jahren Pause - wieder eine Rolle: Im B-Movie "Space Ninjas" spielte er eine der Hauptrollen; zuletzt hatte er im Weihnachtsfilm "Charlie's Christmas Wish" (2020) eine kleine Gastrolle.

B. A. Baracus (Mr. T)

Er ist nicht nur der Mechaniker und Elektronikspezialist des "A-Teams", sondern als Kraftpaket auch oft im Nahkampf gefordert: Dass B.A. Baracus in seiner Freizeit zudem als Streetworker für Kinder arbeitet, zeigt, dass er ein Mann zahlreicher Talente ist.

Das gilt auch für Mr. T: Schon während seiner "A-Team"-Zeit wurde Lawrence Tureaud (so sein bürgerlicher Name) Profi-Wrestler und bildete ein Tag-Team mit Hulk Hogan. In zahlreichen Filmen, TV-Serien und Werbespots trat er als "er selbst" auf. 2013 moderierte er die Clipshow "Mr. T's verrückte Welt" auf kabel eins.

2017 nahm er Mr. T der US-Promi-Tanzshow "Dancing With The Stars" teil, seine Gage aus der Teilnahme spendete er komplett an ein Kinderkrankenhaus. Denn nicht erst seit einer überstandenen Lymphdrüsenkrebs-Erkrankung ist Mr. T ein eifriger Leser der Bibel, die ihn vor allem eines lehrte: "Bleib bescheiden und kümmere dich um die, die weniger Glück hatten!"

John "Hannibal" Smith (George Peppard)

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert": Mit diesem Satz kommentiert John "Hannibal" Smith (George Peppard), der Anführer und Stratege des "A-Teams", jeden gelungenen Auftrag - gerne auch mit Zigarre im Mund.

Die Serie "A-Team" bescherte ihm seine letzte große Rolle, seinen größten Erfolg als Schauspieler hatte George Peppard bereits viel früher in seiner Karriere gefeiert: Im Filmklassiker "Frühstück bei Tiffany" (1961) spielte er den mittellosen Schriftsteller Paul, in den sich die Hauptfigur Holly Golightly (Audrey Hepburn) verliebt.

Nach dem Ende des "A-Teams" 1987 war Peppard nur noch in wenigen TV-Gastrollen zu sehen. Wie seine Figur "Hannibal" war der Schauspieler starker Raucher, 1992 wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert und ein Teil der Lunge entfernt. Am 8. Mai 1994 starb Peppard im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.

Quelle: teleschau – der mediendienst