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Sind die "Gladiators" zu hart? Gleich zwei Verletzte bei Auftaktshow


Autor: Teleschau  

, Mittwoch, 02. Sept. 2026

"Ich denke mal, das war's." Kommentator Frank Buschmann liegt mit seiner Einschätzung richtig: Chris, Herausforderer bei "Gladiators - Die Show der Giganten", muss gleich in der Auftaktshow verletzungsbedingt ausscheiden. Und er ist nicht der Einzige.


"Jetzt geht's ab durch die Hölle", sagt Moderatorin Laura Wontorra zu Beginn der neuen Show "Gladiators - Die Show der Giganten" (RTL, Freitag, 4. September, ab 20.15 Uhr und zudem bei RTL+ und Amazon Prime). Sie meint das natürlich nicht so martialisch - wird es aber: Gleich in der ersten Vorrundensendung müssen zwei der Herausforderer verletzungsbedingt aufgeben. Sind die "Gladiators" zu hart fürs deutsche Fernsehen?

Sebastian ist 47. Er wuchs mit "American Gladiators" auf. Das ist die Ur-Show, die 1989 in Amerika startete, 1992 zu RTL nach Deutschland kam und bis Mitte der 90er-Jahre Kultstatus erlangte. Sebastian ist sportlich, betreibt diverse Fitness-Studios. Aber für die Powershow ist er nicht fit genug. Er muss in den fünf Duellen mit verschiedenen "Gladiators" einiges einstecken. Trotzdem kämpft er sich mit Dauergrinsen durch die Prügel, denn für ihn wird ein Kindheitstraum wahr. Er hat damals die Show geliebt, jetzt im Revival als Contender (Herausforderer) dabei zu sein, ist für ihn das Höchste.

Aber: Im "Eliminator", dem Hindernisparcours, in dem mit seinem Contender-Gegner Uli (41) um den Einzug ins Halbfinale kämpft, muss er den Duellen mit den Gladiators Tribut zollen. Am Travelator, dem aufwärts geneigten Laufband, strauchelt er knapp vor dem Ziel. Zu einem zweiten Versuch kommt es nicht: Er muss verletzungsbedingt aufgeben. Ganz Sportsmann feuert er seinen Gegner Uli an.

Prellung, Zerrung, Nasenbluten: Den Contenders wird nichts geschenkt

Christopher (34) kommt gar nicht bis zum "Eliminator". Bei "The Edge", einem neun Meter hoch über dem Boden installierten Gitterlauf, wird er von Beast, einem 1,85-Meter-Hünen, vom Gitter in die Tiefe katapultiert. Er landet auf der Matte und steigt mit Brustkorbprellung, Daumenzerrung und Nasenbluten wieder auf. Beim "Duel", der Prügelei mit den Pugil Sticks, die aussehen wie übergroße Wattestäbchen, hält er zwar gegen Gladiator Titan mutig mit, verletzt sich dann aber erneut am eh schon lädierten Daumen. Zwischenzeitlich schlenkert der wie ausgekugelt an der Hand.

Frank Buschmanns Prophezeiung - "Das war's wohl für Chris" - wird wahr: Der 34-jährige IT-Berater und Tanzlehrer muss aufgeben. "Ich bin echt angepisst", verabschiedet er sich. Für ihn springt Andrew (35) ein - wie wird er sich schlagen?

Moderator Jan Köppen meint zwischendurch "Ich find die Gladiators auch teilweise zu hart." Aber er erntet nur einen bösen Blick und ebensolchen Spruch von Gladiatorin Hammer: "Ey, Mäuschen, auf dir sitzt man richtig gut." Auf Deutsch: Noch so'n Spruch und ich mach dich platt.

An "Gladiators - Die Show der Giganten" ist ziemlich viel Show. Die Athletik der 17 Gladiators, neun Kraftburschen und acht Power-Girls, und ihrer mutigen Contenders ist aber echt. Und die Verletzungen leider auch.

Quelle: teleschau – der mediendienst