"Sensationsgeiles" Publikum schuld? Ruth Moschners "Masked Singer"-Rückkehr endet frühzeitig
Autor: Teleschau
, Mittwoch, 07. Oktober 2026
Acht Staffeln lang war Ruth Moschner das Gesicht der Ratecrew bei "The Masked Singer". Jetzt kehrte sie tatsächlich zurück - und musste gleich wieder gehen. Ihr Nachfolger im Rateteam lud die Schuld auf sich und das Saal-Publikum.
"Es war so cool. Aber es ist wirklich schade, dass es vorbei ist." So sprach Ruth Moschner mit einem lachenden und einem weinenden Auge bei ihrer Rückkehr zu dem Format, das sie jahrelang prägte. Seit sie nach insgesamt acht Staffeln 2024 das Ratepult verließ, rechneten die Fans in jeder Staffel mit ihrer Rückkehr und verdächtigten sie quasi bei jeder weiblichen Maske. Diesmal war es wirklich so weit: Ruth Moschner performte als "Three Sixty", und sie tat es hervorragend, begeisternd - aber leider nur einmal. Sie schied gleich in der ersten Runde aus.
Chris Tall, seit zwei Staffeln am Ratedesk, war allein von der Tatsache, dass Moschner auftrat, geflasht: "Es ist eine Sensation", sagte er und enttarnte die Dame im Kostüm des Snowboard-Äffchens auch gleich: "Ich glaube, dass diese Frau 'The Masked Singer' zu dem gemacht hat, was es heute ist. Es gibt viele, viele Fans, die sie immer noch vermissen. Ich glaube, es ist Ruth Moschner, und ich habe Gänsehaut, während ich das sage."
Wenig später zeigte er sich reuig: "Wir sind schuld dran, dass du rausgeflogen bist. Die Sensationsgeilheit des Publikums ist unstillbar - jeder will dabei sein, wenn diese Sensation, auf die alle jahrelang gewartet haben, wirklich passiert." Auch Verona Pooth war sich sicher, wer im Kostüm steckte: "Wenn du nicht Ruth bist, flippe ich hier aus."
Verona Pooth: "Wenn du nicht Ruth bist, flippe ich hier aus"
Nur Rategast Pietro Lombardi, als "Rave-Ioli" Zweiter der letzten Staffel vor einem Jahr, hatte Carolin Kebekus verdächtigt. Trotzdem tat er Ruth einen großen Gefallen, als er sagte: "Diese Frau kann singen!" Das fand Ruth stark: "Pietro, mein Bruder! 'Profisänger' - liebe ich!", lachte sie.
Ruth Moschner tat wirklich alles, um ihre Identität zu wahren. Sie verstellte ihre Singstimme in Quietscheenten-Spähren, sie bot eine grandiose Show und geriet doch kaum außer Atem. Letztlich, so Verona Pooth, hätten sie ihre Indizien verraten. Das Rehkitz stand für einen gewonnenen Bambi, das Bestsellerschild für ihr aktuelles Buch, das die Buchcharts stürmte.
Als Zweiter wurde der in Pink gewandete "Groovy" als Comedian Bastian Bielendorfer enttarnt. Pietro Lombardi erriet ihn gleich: "Ich schlafe immer zu deiner Stimme ein", weil er den Podcast von Bielendorfer hört. Chris Tall folgte, nur Verona verdächtigte Comedian "Maddin" Schneider.
Bastian Bielendorfer war "Groovy": "Ein Highlight meiner Existenz"
Bielendorfer konnte weder singen noch tanzen, rockte die Hütte aber trotzdem. "Tanz und Gesang sind mein zu Hause", meinte er selbstironisch, "aber Party kann ich."