Schock am Lagerfeuer: Von diesem Move im "Verräter"-Finale ist sogar Sonja Zietlow überrascht
Autor: Teleschau
, Dienstag, 25. August 2026
"Wir werden hier Geschichte schreiben", sagte Sonja Zietlow bei "Die Verräter" (RTL) unlängst. Und so kam es auch. Allerdings hatte mit dem finalen Schachzug am Lagerfeuer der Offenbarung niemand gerechnet - nicht einmal die Spielleiterin.
"Ich freu mich wahnsinnig!" und "Ich bin menschlich enttäuscht!" Es waren nur ein paar Sendeminuten, die reichten, um Ninas Meise bei "Die Verräter - Vertraue Niemandem!" (RTL) in das maximale Wechselbad der Gefühle zu stürzen. Eben nämlich glaubte sie, das Spiel um Lug und Trug und letztlich 40.600 Euro gewonnen zu haben. Dann änderte sich alles.
Denn sie hatte gewonnen und doch verloren. Das Model hatte im Finale gemeinsam mit Ann-Kathrin Bendixen und Peyman Amin mit Marijke Amado und Ralph Morgenstern zwei Verräter an einem Tag enttarnt und eliminiert - allein das ein Novum in der Seriengeschichte. Und damit hatten, auch eine historische Premiere, endlich mal die Loyalen gewonnen. Aber es wurde ein bittersüßer Sieg, wie Sonja Zietlow meinte. Und ein desaströser, wie wohl Nina empfand.
Peyman Amin: "Marijke lügt, dass sich die Balken biegen"
Beim letzten Frühstück glänzte Urs Meier mit Abwesenheit. Unfreiwillig, denn er war in der Nacht zum letzten Mordopfer der Verräter Marijke und Ralph geworden. Peyman Amin dagegen hatte überlebt und im nächtlichen Treffen in der Gruft eben nicht den Verrätern, sondern "nur" Sonja Zietlow gegenüber gestanden. Marijkes Verdacht - "Vielleicht hätten wir doch Peyman umbringen sollen" - kam zu spät.
Denn damit war klar, dass der Schweizer ein Loyaler gewesen war - beim ebenfalls auf der Todesliste stehenden Ralph dagegen lösten sich die letzten Zweifel auf. Der wusste nämlich nicht, dass der überlebende Todeskandidat von Sonja Zietlow persönlich erlöst worden war - weil er als mörderischer Verräter ja selig schlummerte. Ralph: "Da war die Kacke am Dampfen. Aus der Nummer komm ich schlecht wieder raus."
Marijke (Peyman: "Die lügt, dass sich die Balken biegen") galt als überführt. Sogar für die ewig ans Gute glaubende AnKa. Aber auch Ralph fand sie lieb. Und Nina undurchschaubar. "Ich hab Angst, die falsche Entscheidung zu treffen." Nina forderte: "Wir Loyalen müssen und einigen, nur als Team können wir gewinnen." Gleichzeitig aber hatt sie die Vision: "Wenn es nach mir ginge, würden wir AnKa als letzte Verräterin enttarnen." Gab es doch noch, wegen der Wankelmütigkeit der Loyalen, Hoffnung für die Verräter? Wäre nicht das erste Mal gewesen.
"Fuckaduck": Marijke Amado flucht über Ralph Morgensterns Verrat
Diesmal aber nicht. Bei der letzten Verbannung am Runden Tisch nutzte nicht einmal der Dolch der doppelten Stimme etwas, den Ralph nach der abschließenden Mission in der Waffenkammer gefunden hatte. Marijke wurde von AnKa, Nina und Peyman nominiert, Nina von Marijke und mit Ralphs beiden Stimmen. Patt. Auch nach dem zweiten Wahlgang, bei dem die Nominierten nicht voten durften, stand's 2:2. Dann verlangte Sonja eine einstimmige Einigung. Andernfalls würde weiter gewählt - aber unter Ausschluss der bislang Nominierten.
Da hörte Ralph die Nachtigall trapsen. Würde er weiter für Marijke kämpfen, würde es ihn erwischen. Also fiel er um. "Was sollte ich denn tun?", jammerte er im Interview und stimmte für Marijkes Exodus.