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Schlagerstar singt "ganz ohne Eier" - und fliegt bei "The Masked Singer" umgehend raus


Autor: Teleschau  

, Mittwoch, 16. Sept. 2026

13 gilt vielen als Unglückszahl. Zwei Top-Profis ihres Genres werden dem nach der Auftaktshow der 13. Staffel von "The Masked Singer" (ProSieben) womöglich zustimmen. Denn sie mussten den "Maskenball" gleich wieder verlassen.


"Du warst großartig. Es ist so schade, dass du raus bist." Der schwache Trost wurde beim Auftakt der 13. Staffel von "The Masked Singer" gleich zwei Kandidaten zuteil. Kaum begonnen, kam für Profitänzerin Isabel Edvardsson und Schlagerstar Ben Zucker gleich in der ersten Show das Aus. Das neue Konzept wollte es so.

"Emily Wau" war nur ein Auftritt beschieden. Sie gab alles und zeigte bei "Material Girl" (Madonna) Leidenschaft und Spaß. Und muss trotzdem als diejenige in die Annalen der Show eingehen, die diese nach ihrer Runderneuerung nach ihrer Demaskierung als Erste verlassen muss.

Als Isabel Edvardsson (44), mit zwei Siegen, zwei zweiten und drei dritten Plätzen eine echte "Let's Dance"-Legende, die Maske fallen ließ, konnte es niemand aus dem Rateteam fassen. Weder Verona Pooth (58), noch Chris Tall (35) oder die beiden diesmaligen Rategäste Sascha Vollmer und Alec Völkel (beide 54) von The BossHoss hatten die Schwedin auf dem Zettel - und auch ihren Akzent überhört.

Eine knappe Stunde später fiel die zweite Maske - und auch die hatte die Ratecrew total verwirrt und ahnungslos zurückgelassen. Im Kostüm von Bubble, der wandelnden Luftblasenfolie, steckte Schlagerstar Ben Zucker (43).

Bubble und Emily Wau sind raus. Ihre Konkurrenten in der ersten von vier Vorrundenshows, die knuffige Professor Dr. Dr. Schweinstein und der schüchterne Fuchsmottenfalter Momo, kamen dagegen eine Runde weiter und stehen somit im Halbfinale. Nächste Woche werden die nächsten vier Masken präsentiert - und auch dann werden wieder zwei sofort demaskiert.

Ratecrew und Saalpublikum entscheiden über Wohl und Wehe der "Masked Singer"

Neues Showkonzept, neues Quotenglück? ProSieben reagierte auf die sinkenden Einschaltquoten beim einst revolutionären Maskenball mit einer Pause und Anpassungen. "Mehr Masken, mehr Musik, mehr Rätsel, mehr Demaskierungen", pries Moderator Matthias Opdenhövel an.

Die Kehrseiten der Medaille: Die Shows kommen nicht mehr live, sondern wurden (ab Ende August) aufgezeichnet. Dadurch entfällt das Voting der Fans über die Joyn-App. Stattdessen entscheiden die Ratecrew sowie das Saalpublikum, wer ausscheidet und wer weiterkommt. Zudem: Die diesmal 16 Masken der Staffel - bisher waren es meist neun oder zehn - werden nicht mehr alle auf einmal, sondern häppchenweise präsentiert.

Was gleich blieb: die fantastische Qualität der Kostümierungen und die Leidenschaft, mit der die Promistars sie mit Leben füllten. "Es hat so viel Spaß gemacht", meinte Isabel Edvardsson. Endlich mal singen zu dürfen, sei ein "Riesengeschenk" gewesen. Die größte Leistung vielleicht: Beim Auftritt kaschierte Emily Wau ihr tänzerisches Talent perfekt. Erst bei der Demaskierung zeigte sie es und Chris Tall schaltete sofort: "Ah, vielleicht eine 'Let's Dance'-Tänzerin?"

Momo und "Schweini" sind im Halbfinale - aber vielleicht schon enttarnt?

Auch Ben Zucker, für seine rauchige, kräftige Stimme bekannt und beliebt, schickte alle auf eine völlig falsche Fährte, sang beim ESC-Siegersong "Bangaranga" im Falsett, tanzte beim zweiten Auftritt mit "Cake by the Ocean" eine Choreo und rappte sogar. "Das war sehr spannend", meinte er. "So ganz ohne Eier zu singen und mit Kopfstimme, war sehr herausfordernd."

Trotzdem mussten Ratecrew und das begeisterte Publikum die beiden gehen lassen, schweren Herzen, aber, so Matthias Opdenhövel: "Das ist die Show." Und die geht nächste Woche weiter. Dann singen und tanzen Perla, Hippo Jones, Mr. Mic und Erdbär um die Gunst der Fans und den Einzug ins Halbfinale.

Erst dort, in der fünften von sechs Shows, gibt's auch ein Wiedersehen mit Prof. Dr. Dr. Schweinstein und Momo, die mit ihren Performances zwischen Britney Spears und Earth, Wind & Fire voll überzeugten. Ihrer Identität ist die Ratecrew schon viel heißer auf der Spur. Bei "Schweini" kombinierte Chris Tall anhand der Indizien konkret und auch schlüssig in Richtung von Schauspielerin Jasmin Schwiers. Bei Momo äußerten die BossHoss-Jungs "einen schwerwiegenden Verdacht", weil sie mit Comedian Guido Cantz mal einen "legendären Abend" verbrachten und gemeinsam "die Bar auseinander nahmen".

Nur ob die auch Vermutungen stimmen, das wird sich erst bei den Demaskierungen zeigen.

Quelle: teleschau – der mediendienst