Romanze mit Lady Di nur Show? Freund von Dodi Al-Fayed ist sich sicher: "Das war ein abgekartetes Spiel!"
Autor: teleschau - Paulina Meissner
, Freitag, 29. August 2025
Bis heute ist Prinzessin Diana für unzählige Menschen eine Ikone. Ende August jährt sich der tödliche Unfall, bei dem "die Königin der Herzen" und Dodi Al-Fayed ums Leben kamen zum 28. Mal. Die beiden galten damals als Liebespaar. Doch war das wirklich so - oder war alles nur Show? Eine ZDF-Doku liefert Antworten.
Am 31. August 1997 stand die Welt für viele Menschen einen Moment still. Prinzessin Diana und ihr Liebhaber Dodi Al-Fayed waren bei einem schweren Autounfall in Paris ums Leben gekommen. Die Nachricht flutete die Medien weltweit und löste eine Welle der Bestürzung aus. Noch heute, 28 Jahre später, beschäftigen sowohl der Abend als auch die Beziehung der beiden Royal-Experten und Nahestehende des Paares. Handelte es sich wirklich um eine Romanze, die ein tragisches Ende nahm? Oder aber um eine abgesprochene Show, die tödlich endete? Die ZDF-"Terra X History"-Dokumentation "Diana und Dodi - Die Prinzessin und der Playboy" geht diesen Fragen auf die Spur.
Denn Dodi Al-Fayed, ältester Sohn des Multimillionärs Mohamed Al-Fayed, war kein unbeschriebenes Blatt. Der damals 42-Jährige galt öffentlich als Frauenheld. Das bestätigen auch seine Ex-Partnerinnen, die in der Doku zu Wort kommen: "Ein gutaussehender, reicher Kerl kriegt alle Frauen der Welt. Auf Abruf und Anruf. Wenn das kein Playboy ist ...", schmunzelt Denice D. Lewis.
Auch Annie Cardone war mit Dodi liiert. Sie betont: "Ich glaube, er genoss das Image des Playboys. Das gefiel ihm und gab ihm ein gutes Gefühl als Mann." Zeitgleich sei Dodi aber auch sehr schüchtern und empathisch gewesen.
"Sie verliebte sich in ihn, nicht mehr und nicht weniger"
Sein Vater Mohamed Al-Fayed wird dagegen als durchaus abgeklärter beschrieben. "Er liebte die Stars, das Rampenlicht, Harrods war seine Bühne", weiß Tom Bower. Der Autor der unautorisierten Biografie "The Fall of Fayed" ist sich sicher: "Nichts war Al-Fayed wichtiger als das Ansehen der britischen Königsfamilie, danach sehnte er sich." Und dieser näherte er sich mit Erfolg an. Als Sponsor der "Royal Windsor Horse Show" traf Al-Fayed erstmals auf Prinzessin Diana - und stellte ihr gleich seinen Sohn Dodi vor. Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut und so lud Mohamed Al-Fayed sie zu sich nach Südfrankreich ein. Im Sommer 1997, als ihre Ehe mit Charles bereits zerbrochen war, kam Diana der Einladung nach.
Es war der Start einer Sommer-Romanze. Dodi und Diana verbrachten viel Zeit zu zweit. René Delorm, der ehemalige Butler von Dodi, erinnert sich, wie er die beiden eines Abends auf der Jacht vorfand: "Er sitzt da mit ihrem Kopf auf seinem Schoß und er streichelte sie. Da war keine Musik. Nichts. Nur Stille. Ich sah, dass sie diesen Moment genossen", betont er und erklärt: "Sie verliebte sich in ihn, nicht mehr und nicht weniger."
Die Prinzessin, die sich in den Millionärs-Sohn verliebt, eine gemeinsame Sommer-Romanze in Frankreich - es klingt beinahe wie aus einem Märchen. Doch nicht alle glauben an die Geschichte der romantischen Liebesbeziehung - sondern vermuten dahinter vor allem die Interessen von Dodis Vater, Mohamed Al-Fayed.
Plante Dodis Vater Mohamed Al-Fayed die Beziehung mit Diana?
Autor Tom Bower ist sich sicher: "Al-Fayed dirigierte bewusst die Beziehung zwischen seinem Sohn und Diana." Und auch Peter Riva, ein langjähriger Freund von Dodi, hat Zweifel an der Echtheit der Romanze: "Das war ein abgekartetes Spiel! (...) Es war ein Drehbuch, das der Teufel geschrieben haben könnte", erklärt er in der Doku. Bower führt aus: "Mohamed Al-Fayed wollte, dass jeder glaubte, Dodi und Diana seien verliebt. Ich glaube nicht, dass das so war. Ich denke, Diana fühlte sich von einer Sommer-Romanze angezogen und Dodi tat alles, um seinen Vater zufriedenzustellen."