Quoten-Tief: Besonderes Format bringt Giovanni Zarrella Negativrekord ein
Autor: Teleschau
, Montag, 21. Sept. 2026
Eigentlich gilt Giovanni Zarrella als Quoten-Garant. Mit einer Sondersendung, in der Newcomer im Rampenlicht standen, konnte der Showmaster dieses Versprechen am Samstagabend jedoch nicht einlösen.
"Die Giovanni Zarrella Show" gehört zu den großen Erfolgsformaten im deutschen Fernsehen. Eigentlich. Die jüngste Ausgabe am Samstagabend nämlich konnte die Quotengarantie, die sonst mit der Musikshow einhergeht, diesmal nicht einlösen. Das könnte auch am speziellen Format der Ausgabe gelegen haben.
Diese war nämlich ganz dem Thema Newcomer gewidmet. Das noble Anliegen, Nachwuchstalenten eine Chance zu geben, sich vor einem Millionenpublikum zu beweisen, fiel bei vielen Zuschauerinnen und Zuschauern durch. Die Vermutung, dass der "Giovanni Zarrella Show" an diesem Tag die Anziehungskraft der zahlreichen bereits etablierten Namen fehlten, die für gewöhnlich dort auftreten, liegt nahe.
Komplett ohne Stars musste Zarrella allerdings auch nicht auskommen: Unter anderem Matthias Reim, Beatrice Egli und Alexander Klaws standen mit jungen Talenten auf der Bühne, Letzterer erstmals mit seinem eigenen Sohn.
Auch "Babylon Berlin" bleibt hinter Erwartungen zurück
Die 2,37 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich für Zarrellas Newcomer-Special interessierten, markierten den Tiefstwert in der bisherigen Geschichte des Erfolgsformats, das seit 2022 auf Sendung ist. Das lag vor allem am schlechten Abschneiden bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Hier wurde ebenfalls ein Negativrekord aufgestellt. Insgesamt belief sich der Marktanteil des dreistündigen Formats auf 13,2 Prozent. Das berichtet das Branchenportal "dwdl.de".
Zarrellas größte Konkurrenz am Abend waren die ersten Folgen der letzten "Babylon Berlin"-Staffel der Serie im ZDF. Doch auch die deutsche Serie, die in ihren Anfangsjahren international Aufmerksamkeit generieren konnte, glänzte nicht. Schalteten zur ersten Folge noch 2,48 Millionen Zuschauer ein, verlor die Serie über den Abend hinweg immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer. Zur vierten Folge waren nur noch 1,89 Millionen Menschen vor den Bildschirmen übrig, wobei sich die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen im Laufe des Abends mehr als halbiert hatte. Die Staffel feierte jedoch nur im linearen Fernsehen Premiere. Im ZDF-Streamingportal war sie bereits abrufbar.
Quelle: teleschau – der mediendienst