Peter Giesel schäumt über italienische Frühstücks-Abzocke: "Wir hatten nicht vor, Ihnen das zu zeigen"
Autor: Paula Oferath
, Freitag, 24. Juli 2026
60 Euro für drei Cola und drei Espressi: Für TV-Moderator Peter Giesel wird ein vermeintlich harmloses Frühstück auf Capri zum Ärgernis. Dabei war das Team von "Achtung Abzocke" eigentlich mit einem ganz anderen Ziel unterwegs.
In der am Donnerstag ausgestrahlten neuen Ausgabe von "Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur" verschlägt es Peter Giesel und sein Team in den Süden Italiens. Auf Capri wollen sie die berühmte Blaue Grotte besuchen. Die Bootstour dorthin kostet zunächst 24 Euro pro Person - noch vertretbar, könnte man meinen. Bevor es losgeht, gönnt sich das Team am Hafen noch ein kleines, etwas weniger ausgewogenes Frühstück. Auf dem Tisch landen drei doppelte Espressi und drei Cola.
Beim Bezahlen folgt die böse Überraschung. Für die Getränke soll das Team knapp 60 Euro zahlen. "Der hat uns pro Person 20 Euro abgenommen", staunt Peter Giesel. "Zum Frühstück verar...t zu werden - entschuldigen Sie bitte den Ausdruck - das kann ich ja überhaupt nicht ab". Auch der Kameramann kann den Preis kaum glauben. "58,50 Euro für drei Cola und drei Kaffee", stellt er mit Blick auf den Kassenzettel fest.
Giesel nimmt den Vorfall schließlich mit Humor: "Wir hatten nicht vor Ihnen das zu zeigen. Wir wollten eigentlich nur kurz frühstücken. Sehen Sie mal, was wir Fritzen vom Fernseher zum Frühstück so alles haben: Cola und Kaffee."
"Ich drehe durch": Kassenboot lässt Peter Giesel ungläubig zurück
Die Aufregung ist noch nicht verdaut, da wartet bereits die nächste böse Überraschung auf das Team. Mit dem Boot geht es weiter in Richtung Blaue Grotte. Die Höhle ist nur durch ein knapp 1,5 Meter hohes Felsloch im Meer erreichbar. Bekannt ist sie vor allem für das besondere blaue Licht, welches das Wasser im Inneren schimmern lässt.
Nach einer rund 15-minütigen Fahrt entlang der schroffen Kalksteinküste erreicht das Boot den Eingang der Höhle. Doch zunächst heißt es warten. Weitere Boote befinden sich bereits vor der Grotte. Erst nach drei Booten und insgesamt 45 Minuten Wartezeit wird Giesel mit seinem Kameramann in ein kleines Ruderboot verfrachtet. Nur so kann die Höhle tatsächlich betreten werden.
Es folgt der nächste Kosten-Hammer: Die 18 Euro Eintritt in die Grotte sind in den ursprünglichen 24 Euro für die Tour noch gar nicht enthalten. Statt 24 Euro kostet der Ausflug 42 Euro pro Person. "Da ist ein richtiges Kassenboot, ich drehe durch", regt sich Giesel auf.
Damit nicht genug. Noch bevor der Ruderer Giesel und dessen Kameramann in die Höhle bringt, macht er deutlich, dass er sich am Ende über Trinkgeld für seine Arbeit freuen würde. Giesel fühlt sich dabei "nicht wohl".