"Pechvogel"-Kandidatin stürzt bei WWM zum zweiten Mal ab - und sorgt sich um "traurigen" Papa
Autor: Michael Eichhammer
, Freitag, 09. Januar 2026
Spannend wie ein Thriller: Was die Kandidaten von Montag bis Donnerstag im "Drei-Millionen-Euro"-Special erspielt hatten, mussten sie am Freitag wieder riskieren, wenn sie am Finale teilnehmen wollten. Nicht für jeden lohnte sich diese Risikobereitschaft.
"Die Kandidaten haben geschwitzt, gebangt und sich das Hirn zermartert", fasste Günther Jauch die besondere Woche bei "Wer wird Millionär?" zusammenfassen. Das sollte am Freitag nicht anders sein. Im Finale wurde sogar unter erschwerten Bedingungen gekämpft: "Zwangsbeglückung" mit vier Jokern, dafür kein Auffangnetz bei der 16.000er-Marke. Hinzu kam: Bereits erzielte Gewinne mussten wieder aufgegeben werden, wenn man am Freitag auf den Ratestuhl wollte.
Warum sich manche Kandidaten das antaten? Die Antwort lag bereits im Motto der Sonderwoche: Statt einer Million gab es drei Millionen Euro zu gewinnen. Ebenfalls ein Sonderstatus dieses Finales: Wer komplett falsch lag mit einer Antwort, plumpste nicht auf 500 Euro, sondern auf 1.000. Die Gewinnstufen waren allgemein großzügiger, um die Treppe zur 3-Millionen-Marke abzukürzen. Zumindest in der Theorie ...
Den Anfang machte Kevin Kevenhörster. "Ihre 16.000 sind weg", erklärte Günther Jauch dem HNO-Arzt aus Bochum. Um 30.000 Euro ging es bei dieser Frage: "Wer wurde 2021 einer der Besitzer des AFC Wrexham, der seither von der 5. bis in die 2. englische Fußballliga aufstieg?" Ben Affleck, Brad Pitt, Ryan Reynolds, Keanu Reeves? Alle Hilfsmittel bis auf den Telefonjoker waren bereits aufgebraucht. Der Mann am Telefon glaubte A oder C kämen infrage. Das war Kevin Kevenhörster zu unsicher. Er gab sich mit 20.000 Euro zufrieden - und konnte im Vergleich zum Gewinn am Mittwoch ein Plus von 4.000 Euro verzeichnen. Besitzer des Klubs ist übrigens Hollywood-Star Ryan Reynolds.
Kandidatin kritisiert Dame im Publikum: "Sie exponieren sich hier ja schon"
Hilleken Zeineddine hatte in der Special-Woche bereits 32.000 Euro erwirtschaftet. Nachdem sie mehr als die 16.000er-Kandidaten erreicht hatte, musste sie zwar nicht den gesamten Gewinn abgeben, aber als Garantiesumme waren ihr lediglich bescheidene 7.000 Euro noch sicher. Riskant, doch mit dem Abwägen von Risiken war sie als Poker-Fan vertraut. Grund nervös zu werden hatte sie dennoch spätestens, als es um die Viertelmillion ging.
Die 250.000-Euro-Frage: "Eine Uni-Zürich-Studie ergab eine verglichen mit jedem anderen Tag um 13,8 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, am eigenen Geburtstag ...?" Die Antwortmöglichkeiten: im Lotto zu gewinnen, ein Kind zu bekommen, gekündigt zu werden, das Zeitliche zu segnen?
Der weibliche Zusatzjoker schloss A und C "vorsichtig aus" und verließ sich auf "B" wie Bauchgefühl. Hilleken Zeineddine war sichtlich enttäuscht, dass die Dame es nicht sicher wusste: "Sie exponieren sich hier ja schon, wäre ja unangenehm, wenn das nicht stimmt." Am Ende gab Hilleken Zeineddine ihr Pokerface auf und sich mit 107.000 Euro zufrieden. Gut so, denn korrekt wäre Antwort D. "Höheres Unfallrisiko durch höheren Alkoholkonsum", erklärte Jauch.
Günther Jauch moderiert plötzlich wieder Skispringen
Grundschullehrerin Anna-Lena Spanier aus Bayern war am Donnerstag von 32.000 auf 500 Euro gestürzt und hatte daher von allen Finalisten am wenigsten zu verlieren - beziehungsweise am meisten zu gewinnen. 20.000 Euro wert: "Seit einigen Jahren macht welche Skisprungtechnik dem allseits bekannten V-Stil Konkurrenz?" H-Stil, Y-Stil, J-Stil, K-Stil?