Druckartikel: "Patronat für den Urbig": Uli Hoeneß enthüllt Pläne mit Neuer - und Verletzungsdetails zu Musiala

"Patronat für den Urbig": Uli Hoeneß enthüllt Pläne mit Neuer - und Verletzungsdetails zu Musiala


Autor: Jens Szameit

, Freitag, 17. April 2026

Im Podcast mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder gab Uli Hoeneß bereitwillig Auskunft über eine mögliche Vertragsverlängerung mit Manuel Neuer. Auch über Jamal Musialas Form sprach der Ehrenpräsident. Dessen Verletzung war offenbar schwerer als weithin angenommen.


Bleibt Manuel Neuer dem FC Bayern München über das Saisonende hinaus erhalten? Die Frage umtreibt derzeit viele Fußball-Fans - so auch einen sehr bekannten. Markus Söder empfing FCB-Aufsichtsrat Uli Hoeneß im Podcast "Auf eine weiß-blaue Tasse" in der Bayerischen Staatskanzlei und erkundigte sich dabei auch nach einer möglichen Vertragsverlängerung des ehemaligen Welttorhüters.

"Wenn es nach mir geht, werden wir versuchen, ihn noch ein Jahr zu behalten und ihn zu bitten, ein Patronat für den Urbig zu machen", gab Hoeneß bereitwillig aus Auskunft. Was dem Ehrenpräsidenten vorschwebt: Neuer solle ich bereiterklären, in manchen Spielen zugunsten der Nummer zwei Jonas Urbig auf seinen Einsatz zu verzichten. Der 22-Jährige soll so zur zukünftigen Nummer eins in Tor des Rekordmeisters aufgebaut werden.

Am Anfang sei von er von Urbigs Qualitäten nicht vollends überzeugt gewesen, räumte Hoeneß ein. Inzwischen habe er aber Hoffnung, dass der frühere Kölner es schaffe, in die großen Fußstapfen des inzwischen 40-jährigen Stammtorhüters zu treten. "Aber das kann er nur schaffen, wenn er spielt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Manuel bereit ist, wirklich eine Patenschaft zu den zu übernehmen", erläuterte Hoeneß die Pläne. Man hoffe an der Säbener Straße, dass Neuer "noch ein Jahr bleibt und die Zukunft auf dieser Position vorbereitet".

Hoeneß über Donnarumma: "Er kann nicht sagen, das wollte er nicht"

Auch über Jamal Musiala sprach Hoeneß im Podcast mit dem bayerischen Ministerpräsidenten. Der Offensiv-Star des Klubs kommt nach langer Pause nur schleppend in Form. Das sei kein Wunder angesichts einer "der schwersten Verletzungen, die man haben kann", wie Hoeneß betonte. Musiala verletzte sich vergangenes Jahr im Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-German. Nach einem harten Einsteigen des Pariser Torwarts Gianluigi Donnarumma erlitt er einen komplizierten Bruch des Wadenbeins und eine Verrenkung des Sprunggelenks. Die TV-Bilder schockten ein Millionenpublikum.

Donnarumma habe ein "brutales Foul" begangen, ist Hoeneß überzeugt. "Er kann nicht sagen, das wollte er nicht. Es war ein völliger Irrsinn, an der Strafraumgrenze so reinzugehen mit seinen 110 Kilo." Die Folgen waren offenbar schwerer als weithin bekannt: "Das Gelenk ist aus der Pfanne gesprungen", berichtete Hoeneß im Podcast. "Unser Arzt Dr. Hahne hat auf dem Platz das Gelenk zurückgebracht. Bei diesem Prozess ist möglicherweise Knorpel ein bisschen beschädigt worden."

Deshalb handle es sich um eine "ganz, ganz schwierige Verletzung", die eine entsprechend lange Regenerationszeit nach sich ziehe. Man müsse hoffen, dass der Knorpel sich erholt und keine Schmerzen zurückbleiben. Auf Söders Frage, ob Musiala zu alter Form zurückfinde, zeigte sich Hoeneß dennoch optimistisch: "Bin ich überzeugt."

Quelle: teleschau – der mediendienst