Druckartikel: "Nur Zerstörung": Volker Wissing findet klare Worte für das Aus der Ampelkoalition

"Nur Zerstörung": Volker Wissing findet klare Worte für das Aus der Ampelkoalition


Autor: Natascha Wittmann

, Freitag, 03. April 2026

Bei "Markus Lanz" rechnete Volker Wissing mit dem Ende der Ampelkoalition ab und schilderte, wie sehr ihn die letzten Tage der Zusammenarbeit und insbesondere die Entlassung von Christian Lindner getroffen haben.


Bei "Markus Lanz" bezog Ex-Bundesminister Volker Wissing Stellung zum Bruch der Ampelkoalition sowie dem tiefen Fall der FDP. Dabei merkte Lanz an: "Die Sendung läuft jetzt schon einige Minuten (...) und der Name Christian Lindner ist aus Ihrem Mund noch nicht einmal gekommen!" Volker Wissing konterte prompt: "Ja, weil ich möchte nicht über andere urteilen." Er beteuerte, dass es zudem kein "guter Stil" sei, "wenn man aus einer Partei ausgetreten ist". Lanz hakte unbeirrt weiter nach, wann Wissing zuletzt mit Lindner gesprochen habe. Die Antwort schockierte ihn. Wie Wissing zugab, habe er seit dem 6. November 2024 - dem Abend, an dem Linder von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz entlassen wurde - nicht mehr mit dem ehemaligen Finanzminister gesprochen.

Grund genug für Lanz, genauer nachzuhaken: "Wie haben Sie das erlebt, diesen Moment?" Wissing antwortete ehrlich: "Ich habe in diesem Moment gelitten, weil ich es eine wahnsinnig destruktive Situation fand. Traurig, wenn man weiß, wie hart gekämpft worden ist, um diese Regierung zustande zu kriegen", so Wissing. Er fügte hinzu, dass es innerhalb der Regierung trotz kleinerer Erfolge am Ende "nur Destruktion, (...) nur Zerstörung" gegeben habe. Ein Zustand, der dem Ex-FDP-Mann schwer zusetzte: "Ich habe richtig körperlich gelitten. (...) Ich hatte so ein Unwohlsein, so richtige Krämpfe."

Sehen Sie die Lanz-Sendung in voller Länge jederzeit bei https://kurz.zdf.de/LANZ/

Quelle: teleschau – der mediendienst