Nico Legat lässt im "Sommerhaus" der Misogynie freien Lauf - Fans sind nur noch angewidert
Autor: Carmen Schnitzer
, Dienstag, 20. Oktober 2026
Keine zwei Jahre ist es her, dass Nico Legat sein Verhalten gegenüber Frauen kurzzeitig zu reflektieren schien. Davon ist im "Sommerhaus der Stars" auf RTL nichts mehr zu spüren. Stattdessen gab's in Folge 8 einen neuen Misogynie-Höhepunkt: Heftig zog er darin über das weibliche Geschlecht her.
Längst diskutiert bei der diesjährigen Staffel des RTL-Pärchen-Krawalls "Das Sommerhaus der Stars" auf Social Media kaum noch jemand über Favoriten - stattdessen wird überlegt, wessen Sieg "am wenigsten schlimm" wäre, so etwa ein Kommentar unter einem Video des YouTubers Carbibi. Denn Sympathiepunkte sammelt derzeit kaum noch jemand. Spitzenreiter im üblen Benehmen war in Folge 8 mal wieder Nico Legat (28), der beim Klassiker-Spiel "Einparken" komplett austickte.
Weil seine Freundin Laura Parrinnello (26) ihn, der am Steuer die Augen verbunden hatte, nicht wirklich gelang, ihn durch einen Parcours in eine Parklücke zu dirigieren, herrschte er sie an: "Bist du zu blöd?!", woraufhin sie nur mit "Ja, bin ich" antwortete und ein "Ja, merkt man!" an den Kopf geknallt bekam. Und es wurde immer schlimmer: "Frauen und Autos! Navigieren! Ihr könnt nichts! Geht hinter'n Herd alle!", brüllte sich Nico weiter in Rage. "Ihr könnt nichts, ihr Frauen! Ihr könnt alle nix - außer kochen und blöd Sch... labern!"
Auch nach dem Spiel war es noch nicht vorbei mit seiner Wut, doch statt ihm die Stirn zu bieten, saß Laura da wie ein Häufchen Elend und gestand, sie ginge "lieber an'n Herd als so'n Parcours zu fahren". "Das ist auch besser so", ätzte Nico und polterte im Garten weiter.
Fans fragen sich: Warum gibt es für misogyne Beleidigungen keine Konsequenzen
Wer nach der skandalösen "Das große Promi-Büßen"-Folge mit ihm und seinem Vater Thorsten Legat (57) die Hoffnung hatte, Nico würde seine Frauenfeindlichkeit endlich reflektieren und an sich arbeiten, der wurde jetzt eines Schlechteren belehrt. Ende 2024 hatte dort Olivia Jones (56) das Thorstens Frauenbild entlarvt, woraufhin Nico geschockt und vermeintlich reumütig festgestellt hatte, weshalb er war, wie er war: "Das habe ich in die Wiege gelegt bekommen. So wurde ich leider erzogen."
Und so zeigte er sich nun weiterhin - und anders als bei (völlig zu Recht) streng geahndeten homophoben und/oder rassistischen Äußerungen, gab's für Nicos misogyne Beleidigungen keine Konsequenzen, was auf Social Media inzwischen heiß diskutiert wird.
Doch nicht nur Nico versprühte sorgte für miese Vibes. Ginger Costello-Wollersheim (40) war weiter im Aggro-Modus. Dass sie sich über die mangelnde Hygiene im Haus aufregte, war zwar nachvollziehbar, dass sie und ihr Partner Lukas Reiter (32) als "Strafe" den Tabak versteckten, nun ja - nicht die beste Idee. Ihre "Gegner" gebärdeten sich allerdings kaum besser: Der Konflikt schaukelte sich hoch, diverse Beleidigungen wurden ausgetauscht, und schließlich entschied Ferry Pall (32): Kein Tabak, kein Durstlöscher: "Euer Wasser-Privileg ist erst mal weg!" Sagte es und kippte Trinkwasser-Kanister auf der Wiese aus. Ein einziger Fiebertraum ...
"Lügner leben nicht mit uns unter einem Dach"
Beim nächsten Safety-Spiel gab's schließlich Stress, weil kaum jemand zuhörte, als Michelle Daniaux (26) die Regeln verlas - was bei Anna Lisson (26) und Tano Milingi (25) prompt zur Disqualifizierung führte. Sie hatten die Papierrolle mit den sich zu merkenden Begriffen verbotenerweise in Stücke gerissen. Lukas wiederum hatte nicht mitbekommen, dass man auch die Gesamtzahl der Begriffe hätte notieren sollen und beschuldigte prompt Michelle und deren Partner Sandro Ritzini (31), diese Info unterschlagen und nur ausgewählten Paare mitgeteilt zu haben (was nicht stimmte).