Mensch und Meer

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Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Mitten im Atlantik haben ehemalige Sklaven aus Korallen, Muscheln und Steinen einst eine neue Insel geschaffen. Wie die Menschen dort mit dem Meer leben, zeigt die erste Folge von "Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte".
ZDF/Carlos Andres Guzman
Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Auf der menschengemachten Insel Santa Cruz de Islote leben heute um die 1.000 Menschen.
ZDF/Carlos Andres Guzman
Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Fischerei prägt seit Jahrtausenden das Leben der Menschen an den Küsten der Welt. So konnten sie sich ernähren. Doch gleichzeitig riss der Atlantik unzählige Fischer, Seeleute, Abenteurer und Reisende in seine Tiefen.
ZDF/Philip Halvorsen
Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Der Fischer Lauri Pietikäinen auf den Lofoten in Norwegen kennt das Meer wie seine Westentasche.
ZDF/Philip Halvorsen
Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Die Muschelsammlerinnen im Senegal müssen schnell sein: Sie suchen bei Ebbe nach Austern.
ZDF/Jurek Wieben
Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik
Die Passatwinde ermöglicht die Seefahrt auf dem Atlantik - und damit auch den Sklavenhandel - überhaupt erst.
ZDF/CGI by guesswho FX

So unerforscht die riesigen Ozeane noch immer sind, so viel Einfluss hatten und haben sie dennoch auf die Welt. Die fünfteilige Dokumentation "Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte" zeigt im ZDF, wie sie Leben und Kulturen auf allen Kontinenten unverkennbar formen.

Mit lautem Krachen und Rauschen brechen sich Wellen an steinernen Klippen, auf dem offenen Meer können sie ganze Schiffe verschlucken - und was in den Tiefen der Weltmeere vor sich geht, welche Geschöpfe sich dort verbergen, darüber weiß der Mensch erstaunlich wenig. Dennoch ist unsere Geschichte untrennbar mit den Ozeanen der Erde verbunden. Davon erzählt die neue "Terra X"-Dokumentation "Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte" in fünf Folgen (ab Sonntag, 27. September, wöchentlich um 19.30 Uhr im ZDF oder alle Folgen ab Montag, 21. September, in der Mediathek).

Zuerst geht es auf den rauen Atlantik. Der mit rund 100 Millionen Quadratkilometern zweitgrößte Ozean der Erde liegt zwischen Europa, Amerika und Afrika und verbindet die Arktis und die Antarktis miteinander. Ihm und seinem Golfstrom ist es beispielsweise zu verdanken, dass es in Europa nicht durchgängig bitterkalt ist. Und eine Hürde, erklärt der Film von Elin Carlsson und Sigrun Laste, ist das tiefe und gefährliche Blau für den Menschen seit Hunderten von Jahren nicht mehr: Schon die Wikinger segelten über das aufbrausende Meer und gelangten - 500 Jahre vor Christoph Columbus - auf den amerikanischen Kontinent.

Atemberaubende Aufnahmen, Zeichnungen im Graphic-Novel-Stil und CGI-Sequenzen zeigen eindrücklich, wie der Atlantik etwa Norwegen zu dem Land machte, das man heute kennt, warum sich Piraten gerade in der Karibik so wohlfühlten und wieso der Atlantik untrennbar mit der Sklaverei verbunden ist. Außerdem erklärt der Film: Woher kommen die unglaublichen wie gefährlichen Kräfte des Atlantiks? Und wie schaffte der Mensch es dennoch, ihn letztlich zu überqueren?

Gemeinsam erzählen Wissenschaftler und Fischer von dem Ozean, der den Menschen gleichzeitig so viel genommen und gegeben hat. In den weiteren vier Folgen taucht "Terra X" in die Geschichten und Welten in und um das Mittelmeer, den Pazifik, den Indischen Ozean und schließlich in die Gewässer Ozeaniens ein.

Terra X: Ozeane - Eine Menschheitsgeschichte - Atlantik - So. 27.09. - ZDF: 19.30 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst