Lucas Cordalis beklagt sich über Daniela Katzenberger: "Das verletzt meine Gefühle"

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Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis sind seit 2016 verheiratet. Sie haben eine zehnjährige Tochter.
Getty Images/Hannes Magerstaedt

Ein Podcast wie ein Fiebertraum: Im "Kids-Club" debattierten Lucas Cordalis, Achim Petry und Joelina Drews über Geschlechterstereotypen. Zwischen Gender-Debatte und existenziellen Fragen beklagte sich Cordalis über den Putzfimmel seiner Ehefrau Daniela Katzenberger.

"Typisch Mann, typisch Frau": Unter diesem Motto füllten Lucas Cordalis, Achim Petry und Joelina Drews eine ganze Folge ihres Podcasts "Drews, Cordalis, Petry - Kids-Club". Direkt zu Beginn unkte Cordalis: "Das Thema ist cancelwürdig." Ehe das Trio aber zu mitunter steilen Thesen ausholte, ging es zunächst um gänzlich Harmloses: den Haushalt von Cordalis und Ehefrau Daniela Katzenberger. "Ich liebe Ordnung, aber Dani ist so was von pedantisch", klagte der Schlagersänger.

Selbst wenn er in Abwesenheit der 39-Jährige alles blitzeblank putze, habe sie bei ihrer Rückkehr stets irgendetwas daran auszusetzen. "Das verletzt meine Gefühle", jammerte der sich völlig missverstanden fühlende Cordalis. Doch in seinen eigenen vier Wänden gelte das Motto "nicht geschimpft ist gelobt genug".

Durchaus interessant war auch der Einblick in die Finanzen des Ehepaars. Cordalis gab preis: "Wir sind finanziell komplett voneinander getrennt." Den Grund dafür lieferte der 59-Jährige gleich mit: "Ich schätze es, wenn eine Frau sich mir nicht unterwerfen muss." Schließlich würden sich Frauen auch - berechtigterweise - Freiheit wünschen, fuhr Cordalis fort. Gleichzeitig kritisierte er, dass Frauen "vom Mann trotzdem erwarten, dass er der Gentleman ist wie aus den vergangenen Jahrzehnten".

Achim Petry über Genderfrage: "Von mir aus kannst du dich als Baum fühlen"

Was im weiteren Verlauf des Podcasts folgte, war ein völlig wilder Rundumschlag an gesellschaftlichen Reizthemen. Aus schwer erklärbaren Gründen kam das Trio bei vermeintlich geschlechtertypischen Berufsfeldern auf die Entstehung von Kriegen, die Rolle von Helena im Kampf um Troja und - na klar - Hormone zu sprechen. "Wir bewegen uns als Gesellschaft wirklich mit sehr großen Schritten weg vom klassischen Rollenbild", versuchte Lucas Cordalis das außer Kontrolle geratene Gespräch wieder einzufangen.

Doch er hatte nicht mit Achim Petrys kühnem Statement zur Genderfrage gerechnet. "Von mir aus kannst du dich als Baum fühlen. Solange ich dich nicht gießen muss, ist mir das egal", witzelte er zielsicher am Kern der Frage vorbei. Als Cordalis seine Mitstreiter aufforderte, in Klischees zu denken, ließ die unfreiwillig passende Antwort von Petry nicht lange auf sich warten. "Die Regierung zu Hause muss entscheiden", verlor sich der bei der Frage nach der Deutungshoheit daheim in machohaften Floskeln.

Derweil brauchte Joelina Drews begriffliche Hilfe zum Thema Feminismus und Lucas Cordalis holte tatsächlich zu einer geschichtlichen Einordnung des Frauenwahlrechts aus. Als Drews gegen Ende dann noch maskuline und feminine Energien zur Debatte stellte, wurde es Achim Petry zu bunt: "Da bin ich raus." Nicht so Lucas Cordalis: Er referierte über Geburtenraten, warf existenzielle Fragen auf ("Was hilft der Menschheit? Wie bleibt sie bestehen?") und war zu guter Letzt mächtig stolz auf sein salomonisches Urteil: "Es gibt Unterschiede zwischen Menschen."

Quelle: teleschau – der mediendienst