Laura Maria Rypa bricht in TV-Format in Tränen aus: "Wie skrupellos kann ein Mensch sein?"
Autor: Teleschau
, Freitag, 25. Sept. 2026
In dem ARD-Talkformat "deep und deutlich" hat Laura Maria Rypa über die Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind gesprochen. Dass sie Nachwuchs erwartet, wurde damals gegen ihren Willen öffentlich gemacht - was der zweifachen Mutter noch heute sichtlich nahegeht.
Im Jahr 2023 bekam Laura Maria Rypa ihr erstes Kind von ihrem damaligen Partner, Sänger Pietro Lombardi. Das heutige Ex-Paar hielt ihre Beziehung lange geheim und wollte auch die Schwangerschaft nicht öffentlich teilen. Trotzdem gelangten immer wieder sensible Informationen gegen den Willen der Eltern an die Öffentlichkeit. Darüber hat Laura Maria Rypa nun im ARD-Talkformat "deep und deutlich" gesprochen.
Dort erklärte sie über das Bekanntwerden ihrer ersten Schwangerschaft: "Am Ende hat sich herausgestellt, dass es aus meinem engsten Kreis jemand war, der es der Zeitung verkauft hat". Rypa war damals weniger als drei Monate schwanger. Sie habe sich nach dem schweren Vertrauensbruch zurückgezogen und sogar den Kontakt zu ihrem engsten Umfeld gemieden. Sie habe gemerkt, "dass ich das eigentlich gar nicht möchte. Dass ich nicht mehr in der Öffentlichkeit stattfinden möchte", berichtet sie unter Tränen.
Die Geburt ihres ersten Kindes verlief nicht ohne Komplikationen. Bei Rypa wurde eine Gebärmutterhalsverkürzung festgestellt, weshalb ihr Sohn zwei Monate zu früh auf die Welt kam und einige Zeit auf der Intensivstation verbringen musste. Auch diese Informationen wurden gegen den Willen Rypas der Öffentlichkeit preisgegeben.
"Das war für uns so mit die schlimmste Erfahrung"
Denn obwohl Rypa auch die Geburt ihres Sohnes bewusst nicht öffentlich teilte, seien ihr kurz danach Videos von Social-Media-Plattformen zugespielt worden, in denen der Geburtstag, das Gewicht ihres Sohnes und sogar der Name des Krankenhaus genannt wurde. "Das war für uns so mit die schlimmste Erfahrung", erinnert sie sich weinend.
"Dann hat sich auch direkt die Presse eingeschaltet und stand vor dem Krankenhaus", berichtet sie weiter. "Es hat sich dann herausgestellt, dass eine Mutter, die selbst ein Kind auf der Intensivstation liegen hatte, Videos von meinem Kind gemacht hatte und das weitergeleitet hat." Moderatorin Aminata Belli reagiert hörbar geschockt und auch Rypa betont: "Wie skrupellos kann ein Mensch sein, Videos von meinem Kind zu verschicken, wenn es auf der Intensivstation liegt?"
Kindsvater Pietro Lombardi und der Krankenhausleiter hätten die Frau daraufhin in einem persönlichen Gespräch konfrontiert. Die Klinikleitung habe darauf gepocht, rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten. Auch um den Ruf des Krankenhauses nicht zu schädigen. Lombardi und Rypa entschieden sich dagegen. "Wir konnten die Frau nicht verklagen, weil sie war selber Mutter eines Frühchens und alleinerziehend. Es ist schon genug für eine Mutter das durchzustehen."
Die Frau habe anschließend um Entschuldigung gebeten. Mit Blick auf das Geschehene stellt Rypa dennoch klar: "Ich hätte mir alles anders gewünscht."