"Ku'damm 77"-Premiere bleibt hinter den Erwartungen zurück
Autor: Teleschau
, Dienstag, 13. Januar 2026
Jahrelang mussten Fans auf die Fortsetzung warten, nun ist es endlich so weit: Die Geschichte der Familie Schöllack geht weiter. Die erste Folge von "Ku'damm 77" im ZDF erzielte jedoch die niedrigste Reichweite von allen Fernsehfilmen.
Mit den vergangenen drei Staffeln der Historienserie "Ku'damm" lockte das ZDF stets über fünf Millionen Menschen pro Folge vor die Bildschirme. In dieser Hinsicht blieb die erste Episode von "Ku'damm 77" hinter den Erwartungen zurück. Bei der linearen Ausstrahlung am Montag schalteten rund 3,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein. Das entspricht einem Marktanteil von 14,3 Prozent.
Die vergleichsweise niedrigen Zuschauerzahlen lassen sich teilweise damit erklären, dass die neuen Folgen bereits seit dem 27. Dezember 2025 in der ZDF-Mediathek verfügbar sind. Wie viele Menschen den TV-Dreiteiler im Stream sahen, ist nicht bekannt.
Im Vergleich kann der Sender dennoch zufrieden sein: "Ku'damm 77" entschied das Quotenrennen am Abend für sich. Auch die "Terra X-History"-Doku zur Serie, die im Anschluss an die erste Folge gezeigt wurde, konnte mit 12,9 Prozent Marktanteil erfreuliche Quoten vorweisen. Lediglich der Anteil in der jungen Zielgruppe war für den Fernsehfilm enttäuschend: Nur 4,7 Prozent der 14 bis 49-Jährigen schalteten ein. Hier hatte das Erste mit der Dokumentation "Trump & us" und 13,5 Prozent die Nase vorn.
Darum geht es in "Ku'damm 77"
Wie schon in den vorangegangenen Staffeln steht auch in "Ku'damm 77" die West-Berliner Familie Schöllack und ihre Tanzschule Gallant im Zentrum der Geschichte. Die einst so rebellische Monika (Sonja Gerhardt) bemüht sich um die Profi-Tanzkarriere ihrer inzwischen jugendlichen Tochter Dorli (Carlotta Bähre). Die beiden leben gemeinsam mit Monikas Mutter Catherina (Claudia Michaelsen), ihrer Schwester Helga (Maria Ehrich) und deren Tochter Friederike (Marie Louise Albertine Becker) in der Wohnung über der Tanzschule. Eva (Emilia Schüle), die dritte Schöllack-Schwester, kehrt außerdem nach 14 Jahren im Gefängnis nach Hause zurück.
Mitten im Deutschen Herbst, geprägt von den Anschlägen der Roten Armee Fraktion, sehen sich die drei Frauengenerationen nicht nur mit privaten Problemen konfrontiert, sondern erfahren auch eine schockierende Wahrheit über ihre Familie.
Fans können sich außerdem auf einen unerwarteten Rückkehrer freuen: Sabin Tambrea, der eigentlich in der vorherigen Staffel den Serientod gestorben war, kehrt als Lehrer Robert Beck zurück.
Quelle: teleschau – der mediendienst