"Kennst du die wirklich?": Horst Lichter verblüfft Experten mit seinem Wissen
Autor: Natalie Cada
, Montag, 21. Sept. 2026
Im "Bares für Rares"-Händlerraum sorgt eine kuriose Waage für Staunen, Ratlosigkeit und einen kleinen Bieter-Wettstreit. Moderator Horst Lichter erkannte das Objekt als Einziger auf Anhieb.
Horst Lichter erkannte sofort, was Sven Deutschmanek in der Montagsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) auf dem Pult präsentiert hatte - obwohl der Experte überzeugt war: "Das haben die wenigsten Leute schon mal gesehen." Im Händlerraum sorgte die kuriose Eiersortierwaage jedoch für genug Verwirrung - und eine Suche nach dem "Hahn im Korb".
"Ich werd' verrückt, eine echte Eierwaage", freute sich Lichter. Sven Deutschmanek wirkte irritiert und fragte ungläubig: "Kennst du die wirklich?" Der Moderator nickt. "Na klar, vom Hofladen. Aber eigentlich gibt es ja nur S, M oder L Eier. Oder gibt es auch XXL-Eier?" Deutschmanek konnte nur noch schmunzeln: "Vielleicht ein Straußenei?"
Christa und Simone aus Solingen berichteten, dass sie selbst acht Hühner besaßen. "Dann braucht ihr das Ding doch noch", so Lichter. Doch die Verkäuferin widersprach: "Jetzt nicht mehr." Schließlich stammte die Waage aus dem Jahr 1964, als Christa mit ihrem Ehemann ihre erste Wohnung bezogen und dabei "50 Hühner und die Waage" übernehmen musste." Man wurde früher erpresst", grinste Lichter. Anschließend war Deutschmanek an der Reihe: Die sogenannte Eiersortierwaage sortierte Eier nach Größe und Gewicht, um den passenden Verkaufspreis anzugeben. Das Modell stammte vom Hersteller Hartner, der diese Waagen ab 1960 auf den Markt gebracht hatte. Leider fehlte hier das Prüfgewicht.
"Ich glaube, das haben die wenigsten Leute schon mal gesehen", tippte Deutschmanek - obwohl Lichter die Waage durchaus kannte. "Der Trend geht zur eigenen Waage", scherzte der Moderator. Auch Deutschmanek fand: "Wer seine Eier sortieren und den Mann anmachen will, weil er vom Wochenmarkt die falsche Größe mitgebracht hat, braucht das."
Verkäuferin wünscht sich für Eierwaage 50 Euro
Für ihre Eierwaage wünschte sich die Verkäuferin 50 Euro: "Dann wäre ich glücklich." Lichter säuselte daraufhin: "Wie gerne würde ich dich glücklich sehen." Deutschmanek schätzte den Wert der aus Aluminium gefertigten Eiersortierwaage mit Hammerschlaglack ebenfalls auf 30 bis 50 Euro. "Na gut", fand Christa und nahm die Händlerkarte entgegen.
Walter Lehnertz nahm sich die Eier-Preistabelle vor. Viel anfangen konnte er damit nicht und beschloss, die Verkäuferinnen selbst zu fragen. Als Christa und Simone zu den Händlern kamen, erklärten sie Lehnertz die Funktionsweise der Waage und wieso Christa das Gerät zusammen mit den Hühnern übernehmen musste.
Mehr als sechs Jahrzehnte hatte die Eiersortierwaage bei Christa im Schrank gestanden, nun weckte sie das Interesse von Wolfgang Pauritsch. Er bot 50 Euro und lag damit am oberen Ende der Expertise. Lehnertz ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und konterte prompt mit 80 Euro. Doch damit war das Bietergefecht noch lange nicht beendet ...