Kein "Bling, Bling, Ding, Ding": Horst Lichter rätselt über mysteriöses "Bares für Rares"-Objekt
Autor: Natalie Cada
, Mittwoch, 28. Januar 2026
Horst Lichter liegt komplett daneben, Detlev Kümmel grinst - und im Händlerraum wird aus dem schrägen "Bares für Rares"-Objekt ein echter "LSD-Traum".
Ein merkwürdiges Gerät sorgte bei Horst Lichter in der Mittwochsausgabe von "Bares für Rares" (ZDF) für große Verwirrung: Der Moderator tippte hartnäckig auf einen Spielautomaten - mit oder ohne Geld. Detlev Kümmel schmunzelte, für ihn handelte es sich um ein Kunstobjekt. Und im Händlerraum? Dort eskalierte die Begeisterung zum "LSD-Traum".
Horst Lichter atmete auf: "Gott sei Dank macht das Gerät keine Geräusche. Die meisten machen ja immer Bling, Bling, Ding, Ding." Lichter vermutet wohl, es handele sich um einen Spielautomaten. Detlev Kümmel schmunzelte allwissend, denn er wusste auch: "Geld kommt auch nie raus. Das ist das Doofe." War es wohl doch kein Spielautomat?
Doch Lichter blieb hartnäckig dabei: "Wahrscheinlich ist es ein Glücksspielautomat, der keine Gewinne ausschütten darf." Auch Kümmel spielte weiter mit: "Genau, und Geld reinschmeißen musst du auch nicht, also kannst du auch nichts verlieren." Diese Logik brachte Lichter dann doch kurz ins Grübeln.
Horst Lichter ratlos: "Hab ich noch nie gehört"
Fest stand immerhin: Linda aus Heiligenhaus möchte "das Ding" endlich loswerden. Ihre Schwester hatte es in den 1980er-Jahren auf einem Trödel entdeckt. Jetzt klärte auch Kümmel die Lage auf: Vor ihnen stand eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar. Lichter zeigte sich aber wenig erleuchtet - "hab ich noch nie gehört."
Für Kümmel war das schräge Objekt sogar mehr als bloße Werbung - er adelte es zum "Kunstwerk". Denn die Reklame vereine gleich zwei Stilrichtungen: Kinetik, also bewegte Kunst, und Pop-Art. Selbst Andy Warhol habe Vergleichbares gemacht, laut Kümmel. "Aber der asiatische Geschmack hat es etwas verkitscht", fügte er schnell hinzu.
"Ich würde das aufhängen", gab Kümmel offen zu und Lichter brachte es auf den Punkt: Das Objekt sei etwas für Sammler von Werbung, Nähmaschinen - und moderner Kunst. Gewünscht wurden aber nur 30 Euro. Der Experte schüttelte den Kopf und setzte sogar eine Null hinten dran: 300 bis 400 Euro. Verkäuferin Linda war sprachlos: "Hui, da bin ich baff."
Händler schwärmt von "LSD-Traum"
Im Händlerraum sorgte die "verrückte Werbung" sofort für Begeisterung - allen voran bei Benjamin Leo Leo. Die schillernde Reklame aus den 1980er-Jahren erinnerte ihn sogar an einen "LSD-Traum", der perfekt in seinen Laden passen würde. Doch kaum ausgesprochen, meldete auch Jos van Katwijk Interesse an und warf ein: "Oder in meinen Laden."