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Joey Heindle spricht im ZDF über seine Ausbildung zum Sanitäter - und verrät: "Ich kriege da so einen Hass"


Autor: Franziska Wenzlick

, Donnerstag, 13. August 2026

Blaulicht habe ihn schon immer fasziniert, sagt Joey Heindle. Im ZDF-Magazin "Volle Kanne" erklärte der einstige Dschungelkönig nun, weshalb er sich zum Rettungssanitäter ausbilden ließ. Zudem offenbarte er, was ihn in Bezug auf den Job fassungslos stimme.


Während der Corona-Pandemie nutzte Joey Heindle seine Zeit sinnvoll - und ließ sich zum Rettungssanitäter ausbilden. Im ZDF-Magazin "Volle Kanne" spricht der einstige DSDS-Gewinner nun über seine Beweggründe. "Gerade auch für die Künstler war es natürlich schwierig zu dem Zeitpunkt, es war ja nichts los", erinnert sich der 33-Jährige.

Blaulicht habe ihn "schon immer irgendwie fasziniert". So sei der Sänger bereits in seiner Jugend Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr gewesen. Als er schließlich von der Möglichkeit gehört habe, eine Sanitäter-Ausbildung zu absolvieren, habe er nicht lange gezögert. "Ich habe das auch selber alles irgendwie bezahlt und finanziert. Und das ging dann ungefähr so ein Jahr insgesamt, mit Rettungswachenpraktikum und Anästhesie und Notaufnahme und was weiß ich alles."

"Das erdet einen natürlich"

Im Rückblick sagt Heindle: "Das hat mich sehr geprägt als Mensch. Was die Menschen da jeden Tag leisten - das ist unglaublich." Gleichzeitig räumt der Sänger ein: "Es macht aber auch was mit dir." Ihm verlange der Job nicht zuletzt deshalb "großen Respekt" ab, weil er mit eigenen Augen gesehen habe, wie sehr das Erlebte auch die Rettungskräfte selbst belaste: "Ich glaube, jeder nimmt immer so eine Scheibe irgendwie mit nach Hause."

Oftmals sei es nicht möglich, den Arbeitstag nach Feierabend auch mental hinter sich zu lassen. "So war das auch bei mir", gesteht der ehemalige RTL-Dschungelkönig. "Ich hatte so zwei, drei Einsätze, die sind mir einfach zu nah gegangen. Ich konnte die nicht so wirklich in der Wache lassen." Nichtsdestotrotz sei er froh, die Ausbildung abgeschlossen und einen Einblick in ein Berufsleben abseits des Showbusiness erlangt zu haben: "Das erdet einen natürlich auch."

Fassungslos stimmen Heindle die tätlichen Übergriffe, denen Rettungskräfte immer wieder ausgesetzt sind. "Ich kriege da so einen Hass", betont er. "Die kommen da hin und helfen - und dann werden die angegriffen!" Vielmehr müsse man dem Einsatzpersonal "dankbar" sein, fordert der Musiker. "Die machen alle nur ihren Job."

Quelle: teleschau – der mediendienst