"Ist der auf Krawall gebürstet?": Horst Lichter erschrickt bei "Bares für Rares"
Autor: Michael Eichhammer
, Mittwoch, 13. Mai 2026
Horst Lichter findet ein Verkaufsobjekt in der Donnerstagsfolge von "Bares für Rares" so imposant, dass er die Pose der lebensgroßen "Star Wars"-Figur nachmacht. Obwohl "Star Wars" Kult ist, kennt kein Händler die Figur. Viel Wert ist sie dennoch.
So grimmig hat man Horst Lichter selten gesehen. Hinter dem kuriosen Moment steckte die lebensgroße Figur an seiner Seite. Die stammt aus dem "Star Wars"-Universum. Und obwohl der Moderator und die Händler den Actionhelden nicht kannten, war das Objekt viel Geld wert.
"Oh Gott, oh Gott! Ich dachte von weitem, es wären zwei Herren da", gestand Horst Lichter in der Mittwochsausgabe von "Bares für Rares". Er habe gedacht: "Wat is der auf Krawall gebürstet?" Der nette Max hatte allerdings nur eine lebensgroße Figur an seiner Seite.
"Ist das ein Herr, wo du dir sagst: Komm, wir zwei reiten jetzt mit dem Raumschiff ins Weltall?", erkundigte sich Lichter über den Aufsteller bei Annika Raßbach. "Der kann gerne reiten, ich nehme die Laserschwerter", erwiderte die Expertin schlagfertig.
Horst Lichter ratlos: "Wer ist denn das?"
Horst Lichter vermutete, die Figur stünde im Zusammenhang mit Max´ Hobby. Doch der war kein SciFi-Fan. Dennoch lag der Moderator nicht ganz falsch. "Wenn man Radiohören Hobby nennen möchte, ja", erklärte der 32-jährige. Er habe schon immer viel Radio gehört ...
Der Arzt aus Berlin hatte das Mitbringsel 2010 bei einem Radio-Gewinnspiel gewonnen. Er dachte, er habe das Videospiel gewonnen und war drei Monate später überrascht als Möbelpacker den lebensgroßen Protagonisten lieferten. "Wer ist denn das?", wollte Lichter wissen.
Galen Marik aus dem "Star Wars"-Universum - alias der "Starkiller", wusste Annika Raßbach. Dieser wurde "von Darth Vader als geheimer Schüler großgezogen" und zu Vaders "persönlichem Auftragskiller". Raßbach referierte: "Der hat Jedis getötet im ganz großen Stil."
Allerdings war der finstere "Starkiller" nie im Kino oder bei Streaming-Diensten zu sehen, sondern nur in der Videospiel-Reihe "Star Wars: The Force Unleased". Der zweite Teil, um den es am Mittwoch ging, erschien vor 16 Jahren. "Wenn man den Figuren ins Gesicht schaut, spürt man die Geschichte dahinter", schwärmte Raßbach. "Die schaffen das, aus Fiberglas Emotionen mit einer Figur rüberzubringen. Das sind sehr, sehr hochwertige Arbeiten", lobte sie den deutschen Hersteller Muckle Mannequins.