Im Original FSK 18: Beunruhigender Endzeit-Horror-Thriller mit Starbesetzung läuft heute im Free-TV
Autor: Teleschau
, Donnerstag, 15. Januar 2026
Der vierte Teil der Reihe ist derzeit im Kino zu sehen - das Original bleibt jedoch unerreicht: Mit "28 Days Later" erschuf Regisseur Danny Boyle einen Zombie-Horror-Klassiker.
Heute - eine Corona-Pandemie später - wirkt dieser Film beunruhigender denn je: Mit der apokalyptischen Horror-Mär "28 Days Later" (2002) gelang "Trainspotting"-Regisseur ein phänomenaler Zombiestreifen, der in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzen sollte. Aufgrund des großen Erfolgs - der Film spielte 82 Millionen bei einem Budget von acht Millionen Dollar ein - entstanden drei Fortsetzungen, "28 Years Later: The Bone Temple" ist derzeit im Kino zu sehen. Der Originalfilm schafft es immer wieder in Kritikerbestenlisten: Beim "Hollywood Reporter" etwa landete der Film, mit dem Hauptdarsteller Cillian Murphy seinen Durchbruch feierte, auf Platz sechs der besten Horrorfilme des 21. Jahrhunderts. RTLZWEI zeigt den Klassiker am Freitag, 16. Januar, um
Die Story führt in ein Forschungslabor in London, aus dem militante Tierschützer die eingesperrten Kreaturen befreien wollen und dabei eine fatale Ereignislawine lostreten. Denn die Primaten sind mit einem tödlichen und sich rasend schnell verbreitenden Virus infiziert, das auf den Namen "Rage" (deutsch: Wut) getauft wurde. Kommt ein Mensch damit in Kontakt, verwandelt er sich innerhalb von Sekunden in eine mörderische Bestie.
Zombie-Horror? Ja, aber intelligent!
28 Tage, nachdem nun unfreiwillig die Büchse der Pandora geöffnet wurde, wacht Jim (Cillian Murphy) allein in einem Krankenhaus auf. Er taumelt durch die verwaiste Stadt und trifft andere Überlebende wie Selina (Naomie Harris), Hannah (Megan Burns) und Frank (Brendan Gleeson). Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Manchester, denn hier soll eine kleine Armeeeinheit die Situation im Griff haben. Doch nicht nur die Fahrt im Auto durch das verwüstete England erweist sich als gefährlich. Denn die Soldaten haben auch eine ganz eigene Vorstellung von der Erhaltung der Menschheit.
Danny Boyle ("Sunshine") zeigt, wie eine kleine, aber extrem starke Schauspielcrew und ein gelungenes Drehbuch aus der Feder von Alexander Garland ("The Beach") auch eine Produktion mit bescheidenem Budget in einen gut funktionierenden und intelligenten Horrorfilm verwandeln können. Erst zum rätselhaft bittersüßen Ende hin verfällt auch Boyle in den Genre-üblichen Blutrausch. Macht aber nichts, weil die Spannung stimmt.
Quelle: teleschau – der mediendienst