"Ich sehe nichts mehr!" - Bei neuer Hetzjagd-Show muss sofort der Notarzt ran
Autor: Teleschau
, Dienstag, 12. Mai 2026
"Das Spielprinzip? Fressen oder gefressen werden." Das sagt Maurice Dziwak, selbsternannter Reality-Löwe, über die neue Show auf Joyn. Eigentlich geht's bei "The Hunt" vordergündig nur ums Fangen. Auf der Schlachtbank landen die Promis erst später, bei den Diskussionen im Jagdhaus.
Hasch mich, ich bin ein Realitystar! Klingt wie ein Kindheitstraum: Zwei Gruppen von Spielern fangen einander in freier Natur und weitläufigem Terrain. Fröhliches Pirschen, Lauern und Flüchten. Unterwegs mit Freunden an der frischen Luft. Und abends chillen alle gemeinsam im Jagdhaus. Ja, es könnte so schön relaxt sein. Problem: Bei "The Hunt - Welcher Promi ist leichte Beute?" spielen nicht Freunde miteinander, sondern Realitystars - und die konkurrieren nun mal per se um Siegprämien und Sendezeit.
Erstere beträgt im Idealfall 50.000 Euro, Letztere maximal acht Stunden. Denn ProSieben und Joyn zeigen acht rund 60-minütige Folgen der Hetzjagd. Im linearen Fernsehen sind jeweils dienstags um 22.35 Uhr Doppelfolgen geplant.
Gleich in den ersten beiden Folgen schepperte es ordentlich. Das Fang-Spiel, das von Seven.One Studios selbst erfunden und produziert und im vergangenen Juni in der bulgarischen Balkan-Pampa zwischen Sofia und dem Schwarzen Meer gedreht wurde, erinnert sehr an "Tribute von Panem". Zwar ohne Waffen, dafür mit ähnlichen Animositäten.
Denn natürlich sind sich die Realitystars einander nicht so grün wie die Natur. Die acht Spieler wurden je hälftig in Jäger und Gejagte eingeteilt und gingen in dieser Formation auf die Hetzjagd im Unterholz: Cecilia Asoro, Valentina Principessa, Gloria Schwesinger-Glumac und Aaron Königs durften jagen, Max Bornmann, Maurice Dziwak, Serkan Yavuz und Caro Robens mussten weglaufen.
"Ich hab keinen Bock mehr": Aaron Königs fliegt als Erster raus
Mit 60 Sekunden Vorsprung schlugen sich die Gejagten ins Dickicht. Nützte Caro nichts. Sie wurde rasch von Cecilia gefangen. Sofort wurden die Rollen getauscht, Cecilia von der Jägerin zur Gejagten. Beide Rollen haben ihren eigenen Reiz. Der Hauptunterschied: Nur die Gejagten können in Challenges im 2,5 Quadratkilometer großen, in zwölf Sektoren eingeteilten Areal Geld für die Siegprämien-Kasse einspielen. Und: Am Ende einer jeden Jagd entscheiden die Gejagten darüber, welcher Jäger die Show verlassen muss.
In Folge eins erwischte es gleich Aaron. Aber der schien ohnehin mit der Spielsituation überfordert: "Das völlige Irrenhaus-Szenario, ein Himmelfahrtskommando. So dumm, so riesig." Er schwitzte, stürzte, fluchte. "Ich hab keinen Bock mehr. Ich will meine Kandidatenvilla." Andere nahmen die Herausforderung herzlicher an. "Ich bin der Wald! Der Alpha-Wolf ist unterwegs", freute sich Max. Serkan: "Das ist viel geiler, als ich es mir vorgestellt hatte." Cecilia wusste erst mal nichts zu sagen: Der zerlegte es auf der kopflosen Flucht vor Gloria und Caro den Kreislauf. "Ich seh nichts mehr", stöhnte sie noch. Dann: Schwindel, Übergeben, Umfallen, Notarzt. Immerhin entzog sie sich durch den Kollaps der Rückumwandlung in einen Jäger.
Die erste Folge endete mit Aarons Rauswurf. Die Gejagten entschieden sich einstimmig für sein Aus. Aaron hatte es geahnt: "Die Testo-Boys, die hetero geladene Clique, wird mich rausnominieren."