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"Ich habe da jetzt keine Zahl": Lanz führt AfD-Politiker Leif-Erik Holm vor


Autor: Teleschau  

, Donnerstag, 24. Sept. 2026

Bei "Markus Lanz" offenbarte AfD-Politiker Leif-Erik Holm, wie er sich eine künftige Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union vorstelle. Dabei wurde er von dem ZDF-Moderator vorgeführt, als es um konkrete Zahlen ging.


Bei "Markus Lanz" entbrannte eine Grundsatzdebatte, als es um die politischen Pläne der AfD ging. Nachdem AfD-Politiker Leif-Erik Holm immer wieder gegen die Europäische Union wetterte, wollte Lanz wissen: "Wie viel Geld krieg Mecklenburg-Vorpommern aus EU-Fördertöpfen?" Mit dieser Frage brachte er Holm sichtlich in Bedrängnis. Der AfD-Politiker stammelte: "Ich habe da jetzt keine Zahl präsent, aber ich weiß, dass wir im Moment noch viele Mittel bekommen."

Lanz hakte prompt nach: "Wie viel?" Holm antwortete mit ernstem Blick: "Ich kann Ihnen die Zahl nicht sagen." Eine Aussage, die den Moderator überraschte: "Sie schimpfen über Europa und Sie haben keine Ahnung, wie viel Geld wir aus Europa kriegen?"

Lanz fragte unbeirrt weiter: "Haben Sie eine Idee?" Holm reagierte erneut schwammig: "Das sind erhebliche Summen." Lanz konterte streng: "Wie viel? Reden wir über Millionen oder über Milliarden?" Die Antwort des AfD-Politikers ließ nicht lange auf sich warten: "Das ist schon eine große Summe, aber ich kann Ihnen die Zahl dazu nicht sagen."

Lanz löste schließlich auf und verriet: "Mecklenburg-Vorpommern kriegt in der aktuellen Förderperiode nur aus der Europäischen Union zwei Milliarden. Das ist richtig viel Geld!" Der AfD-Politiker ruderte daraufhin zurück und offenbarte: "Wir wollen die EU eigentlich so gestalten, dass die Zusammenarbeit funktioniert." Dabei werde es natürlich auch "ein Budget der Zusammenarbeit geben".

Daraufhin platzte CSU-Vize Manfred Weber der Kragen. Er stellte klar: "Dieses Europa ist eben keine Wunschliste, (...) sondern das ist ein Konstrukt, das über Jahrzehnte gestaltet worden ist! Wenn Sie glauben, Sie können es neu erfinden, dann werden Sie es zerstören!" Weber ergänzte wütend: "Ihre Partei (...) zerstört dieses Projekt. Es zerstört das, was (...) über Jahrzehnte mühsam aufgebaut worden ist. Und deswegen wird es da auch kein Miteinander geben!"

Quelle: teleschau – der mediendienst