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Hier gibt es den letzten "München Mord"-Fall mit Alexander Held schon jetzt zu sehen


Autor: Franziska Wenzlick

, Mittwoch, 19. August 2026

Im TV soll der letzte "München Mord"-Fall mit dem verstorbenen Hauptdarsteller Alexander Held erst Ende des Jahres laufen. Im Streamingportal des ZDF ist indessen schon jetzt zu sehen, wie Kommissar Ludwig Schaller ein letztes Mal ermittelt.


"Als der Fall im November/Dezember 2025 gedreht wurde, konnte niemand der Beteiligten ahnen, dass Alexander Held am 12. Mai 2026 überraschend sterben würde", heißt es im Streamingportal des ZDF. Dort ist nun bereits die letzte Folge von "München Mord" mit dem verstorbenen Schauspieler zu sehen.

Wann der Film mit dem Titel "Das Recht auf Glück" im linearen Programm genau gezeigt wird, ist bislang nicht bekannt. Die Ausstrahlung soll aber noch in diesem Jahr erfolgen. Am Samstag, 22. August, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF indessen "Die Stadt, die es nicht gibt" - die vorletzte Ausgabe der Reihe mit Alexander Held.

Achtung, Spoiler: So endet die letzte "München Mord"-Folge mit Alexander Held

Wie Schallers letzter Einsatz verläuft, finden Fans derzeit also nur online heraus. "Das Recht auf Glück" handelt vom Tod eines Richters, der an einer Überdosis eines Anti-Depressivums stirbt.

In den letzten Minuten des Films wird Schaller von Kriminaloberrätin Dr. Linda Hösl (gespielt von Kabarettistin Eva Karl Faltermeier) angesprochen. Sie freue sich, ihn nach einem Undercover-Einsatz in der Psychiatrie "wohlauf zu sehen", sagt die Nachfolgerin von Dezernatsleiter Zangel (Christoph Süß) nicht frei von Sarkasmus. Als die neue Chefin dem Ermittlertrio wieder den Rücken kehrt, überlegt Schaller: "Vielleicht haben wir ja auch ein Glück mit der Frau Dr. Hösl."

Ob es "ein Recht auf Glück" gebe, fragt sich daraufhin seine Kollegin Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) - und Schaller erwidert: "Glück haben ist eine Kunst." Als schließlich Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) vorschlägt, nach getaner Arbeit ein Bier trinken zu gehen und Angelika dies als wahres Glück bezeichnet, stimmt Schaller zu - und tanzt Hand in Hand mit seinen Kollegen in den Feierabend.

Wie geht es mit "München Mord" weiter?

Die Nachricht vom Tod des Schauspielers Alexander Held sorgte im Mai für große Bestürzung, nicht nur bei seinen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch bei seinem treuen Fernsehpublikum. Wie es heißt, starb der gebürtige Münchner am im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit.

Nach dem Tod des Darstellers ließ das ZDF verlauten: "Die Samstagskrimireihe 'München Mord' wird fortgesetzt." So sei geplant, ab Herbst "zwei weitere, bereits geplante Folgen" mit Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier zu drehen. Allem Anschein nach wird die Figur des schrulligen Kommissars Ludwig Schaller zumindest zunächst nicht ersetzt werden.

Quelle: teleschau – der mediendienst