Transport-Panne bei "Bares für Rares": Jukebox verliert Tausende Euro an Wert
Autor: Natalie Cada
, Mittwoch, 07. Oktober 2026
Eigentlich sollte die Rock-Ola ein echtes Schmuckstück bei "Bares für Rares" werden. Doch dann machte der Transport der Verkäuferin einen Strich durch die Rechnung.
Auf dem Weg zu Horst Lichter in der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" war das Objekt von Regina aus München leider beschädigt worden. Ohne Mängel hätte Sven Deutschmanek 5.000 Euro geschätzt, doch jetzt sah er es als "großes Problem" und auch die Händler trauten sich nicht wirklich zu bieten ...
Lichter war sichtlich angetan von der dekorativen Jukebox und zählte begeistert ihre Vorzüge auf: "Schön ist sie, zierlich und klein ist sie." Auch Deutschmanek gefiel das Stück - doch der Experte stand vor einem Problem: Die zahlreichen mitgebrachten Schallplatten ließen sich nicht abspielen, weil die Musikbox nicht mehr funktionierte. Regina, die gemeinsam mit ihrem Onkel Arnold angereist war, versicherte, dass die Musikbox vor der Abfahrt noch einwandfrei lief. Erst während der Autobahnfahrt hätten sich Schrauben gelockert und den Plattenspieler verschoben. Gekauft hatte sie die Rock-Ola 1999 auf dem bekannten Flohmarkt im Münchner Kunstpark Ost - damals für 5.000 DM.
Dass sich bei einem Transport Schrauben lösen, komme laut Deutschmanek häufiger vor. Jukeboxen müssten "hochprofessionell wie Konzertflügel transportiert werden". Die empfindlichen Geräte würden normalerweise erst am Aufstellort eingerichtet und "sollten nicht hin- und hergeschoben werden". Für den Experten stand fest: "Das ist ein großes Problem." Lichter versuchte, Regina zu beruhigen: "Ich glaube dir, dass sie funktioniert hat." Deutschmanek musste den Defekt "später bei der Preisfindung aber berücksichtigen". Bei der Jukebox handelte es sich um eine originale Rock-Ola mit Münzeinwurf aus den Jahren 1961/62. Für Lichter "der beste Jahrgang, nämlich meiner."
Wäre die Rock-Ola in einwandfreiem Zustand, würde Deutschmanek ihren Wert auf 5.000 Euro "oder vielleicht sogar ein mehr" schätzen. Der Defekt zwang ihn jedoch, "realistisch zu bleiben": Er taxierte 2.000 bis 2.500 Euro. Damit lag er auch im Rahmen von Reginas Wunschpreis von 2.500 Euro und so bekam sie die Händlerkarte.
Händler enttäuscht: "Leider hängt die Reparatur jetzt im Raum"
Auch im Händlerraum sorgte die Rock-Ola-Wandjukebox aus Chicago mitsamt den zahlreichen dazugehörigen Platten für Begeisterung. Besonders David Suppes hatte Gefallen an dem Stück gefunden und überlegte bereits, ob die Musikbox bei ihm zu Hause Platz finden könnte: "Ich überlege, wo ich sie als Deko bei mir hinstellen kann."
Elke Velten interessierte die Schrauben am Boden: "Sind die für die Wandanbringung gedacht?" Doch Regina musste erklären, wie sich diese beim Transport gelöst hatten. Ihr Onkel Roland bestätigte aber: "Am Sonntag hat die Jukebox noch funktioniert." Christian Vechtel schluckte: "Leider hängt die Reparatur jetzt im Raum, das ist ein Problem." Suppes eröffnete die Verhandlung mit 300 Euro - ohne Gegengebot. Regina wirkte enttäuscht und meinte: "Im perfekten Zustand ist sie 5.000 wert, hat Sven gesagt." Danach erhöhte Suppes auf 1.000 Euro - immerhin kannte er nun den möglichen Wert der Jukebox, auch wenn sie derzeit leider nicht funktionierte.
Nachdem Regina Deutschmaneks Einschätzung für die defekte Jukebox preisgegeben hatte, schlug Suppes vor: "Sollen wir uns bei 2.000 Euro einigen?" Aus Mangel an Alternativen erteilte Regina schließlich den Zuschlag. Am Ende waren beide Seiten zufrieden und Suppes freute sich, denn "je länger man sie anschaut, desto dekorativer wird die Jukebox."