GNTM-Models "winken Gagen im fünfstelligen Bereich" - doch dann geht alles schief
Autor: Simone Deckner
, Donnerstag, 05. März 2026
Chaos beim Casting: Auf dem Weg zum begehrten Job verlaufen sich die "Germany's Next Topmodel"-Kandidatinnen in Berlin - drei Frauen schnappen sich kurzerhand ein Taxi. Die Aktion sorgt später für mächtig Stress. Heidi Klum schimpft über alle: "Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!"
"Ein Model ohne Jobs ist kein Model" - dieses Mantra von Heidi Klum ist Ansporn für die Models in der ersten Castingwoche bei GNTM. Gleich acht Jobs können die Kandidatinnen ergattern: von einer Brautmoden-Kampagne über eine Fashion Show bis hin zum besonders begehrten Shooting für die Swimsuit-Ausgabe des Magazins "Sports Illustrated". Heidi Klum: "Es winken Gagen im fünfstelligen Bereich!"
Den Weg zu den einzelnen Castings in Berlin müssen die Models allerdings selbst finden. Berlinerin Kim ist alarmiert: "Ich kenne die Öffis hier. Man fragt sich schon, ob das nicht im Chaos endet", so die 24-Jährige. Bei den ersten Terminen navigiert die Einheimische die Kandidatinnen noch sicher durch die Stadt. Doch ausgerechnet auf dem Weg zum begehrtesten Castingjob bei der "Sports Illustrated" verlaufen sich die Nachwuchs-Models und stehen plötzlich in einem falschen Stadtteil - wegen eines Zahlendrehers in der Postleitzahl. Kim: "Das war halt einfach ein dummer Fehler. Wenn die mich jetzt dafür verantwortlich machen, dann sollen sie das, ich stresse mich da jetzt nicht."
Taxi-Aktion spaltet die Gruppe
Reichlich Stress gibt es dann aber wegen einer Aktion von Bianca, Julia und Lara. Um noch einigermaßen rechtzeitig zum Casting zu kommen, schnappen sie sich kurzerhand ein Taxi. Die Zurückgelassenen schäumen: "Das ist richtig asozial, das ist so selfish!", beschwert sich Anika. Juna ist enttäuscht: "Man dachte halt, man hält als Gruppe zusammen, das sind keine Teamplayer", sagt sie. Julia ahnt: "Jetzt werden wir gehasst!" Die 25-Jährige steht aber zu der Taxi-Aktion: "In dem Moment geht es eben nicht um die Gruppe, jeder muss auf sich selbst achten, um den Job zu bekommen."
Als die Gruppen später am Set verspätet aufeinandertreffen, herrscht zunächst eisiges Schweigen. Best-Ager-Model Bianca (46): "Die ignorieren uns voll!" Die 19-jährige Lara kommt mit der Ablehnung gar nicht klar, fängt an zu weinen: "Das ist eine Drucksituation, die man sonst im Leben nicht so hat", schluchzt sie.
Das Casting kann erst eine Stunde nach dem geplanten Termin beginnen. Der Kunde ist nicht amüsiert: "Was war los?", will er den Grund für die Verspätung wissen. Lola erläutert die Situation und entschuldigt sich im Namen aller. Doch Heidi Klums Urteil steht fest: "Zuspätkommen ist für mich schon der Beweis, dass der Kunde sich auf dich als Model nicht verlassen kann. Schließlich gibt es keine zweite Chance für den ersten Eindruck", sagt sie.
Drei Kandidatinnen fliegen raus
Trotz Stress: Nur in Bikinis gekleidet müssen sich die Nachwuchs-Models professionell vorstellen und Fragen wie "Was qualifiziert dich besonders für den Job?" beantworten. Am Ende ergattern Anna und Aurélie den Job, dürfen in die Türkei fürs Shooting fliegen. Dort überzeugt vor allem Curvy Model Daphne: "Sie ist ein Naturtalent!", lobt der Kunde die 24-Jährige mit ecuadorianischen Wurzeln.
Daphne hatte sich zuvor bereits den ersten Castingjob der Staffel beim Brautmoden-Label "Kaviar Gauche" geangelt und war überglücklich. Auch Barista Marlene (20) punktete, holte sich gleich zwei Jobs und kam bei anderen in die Endauswahl: "Ich mache eigentlich Herzen in Kaffees!", zeigt sie sich über ihren Erfolg total überrascht.